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Report from the Select Committee on Slave Trade (East Coast of Africa); together with the proceedings of the Committee, minutes of evidence, appendix and index

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Bibliographic data

fullscreen: Report from the Select Committee on Slave Trade (East Coast of Africa); together with the proceedings of the Committee, minutes of evidence, appendix and index

Monograph

Identifikator:
832922498
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-79587
Document type:
Monograph
Title:
Report from the Select Committee on Slave Trade (East Coast of Africa); together with the proceedings of the Committee, minutes of evidence, appendix and index
Place of publication:
[London]
Publisher:
[The House of Commons]
Year of publication:
1871
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 242 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Report from the Select Committee on Slave Trade (East Coast of Africa); together with the proceedings of the Committee, minutes of evidence, appendix and index
  • Title page
  • Contents

Full text

Eisen 
Eisen 
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. Die vorstehend angeführte Einteilung ist leider 
n icht mehr allseitig anerkannt, vielmehr finden 
® Ic h, besonders im Auslande, seltener in Deutsch 
land, noch andere Bezeichnungen im Gebrauch. 
00 bezeichnete der Name Schweißeisen früher 
n . Ur Schweißschmiedeeisen und ebenso Fluß 
bett nur Flußschmiedeeisen, nicht auch die ent 
sprechenden Stahlsorten. Schlimmer ist, daß zu- 
"[ e ilen alles Flußeisen, also auch Flußschmiede- 
®'sen, als Stahl bezeichnet wird, in welchem Falle 
-n® Flußschmiedeeisen als weicher von dem Fluß- 
5^ a hl als dem harten Stahl unterschieden wird, 
.etnentsprechend wird zuweilen alles Schweiß- 
?' se n, auch der Schweißstahl, als Eisen schlecht- 
*n bezeichnet. Natürlich geht dabei der Be- 
s K • ^ er Härtbarkeit, der sonst für die Unter 
scheidung von Stahl und Eisen ausschlaggebend 
b vollständig verloren. — Das E. des Altertums 
Cercles Warcalexikon. 
war Schmiedeeisen oder auch Stahl, Gußeisen 
dürfte nur in China bekannt gewesen sein, dort 
allerdings schon um 700 vor Christi Geburt, 
denn eine gegossene eiserne Pagode jener Zeit 
ist gut verbürgt. Das E. des Altertums war ein 
auch nach unseren heutigen Begriffen gutes und 
wurde durch „Renn“-Arbeit in einem einmali 
gen, recht einfachen Prozesse direkt aus dem 
Erze gewonnen. Die Reduktion der Eisenerze 
wurde entweder im Herde vorgenommen, und 
hieß dann Luppenfrischerei, oder in Öfen, die 
nach den in ihnen enthaltenen Eisenklumpen 
(„Stücken" oder „Wolf“ genannt) Stücköfen oder 
Wolföfen heißen. — Zur Luppenfrischerei 
wurden die von Eisenplatten oder Mauerwerk 
umgebenen Herde mit Kohlenklein und leicht 
schmelzbaren Erzen ausgekleidet, dann mit glü 
henden Kohlen gefüllt und das Erz aufgegeben. 
Dem Herde gegenüber wurde ein Gebläse auf 
gestellt, das anfangs nur einen schwachen Wind 
durch glühende Holzkohlen trieb und dadurch 
Kohlenoxyd erzeugte, das reduzierend auf das 
Erz einwirkte. Nach und nach wurde der zu ver 
arbeitende Rest an Erz und Kohle hinzugegeben, 
das Gebläse allmählich verstärkt und die Masse 
näher herangerückt, bis sich die „Luppe“ gebil 
det hatte, die dann durch Aushämmern am Feuer 
ausgeschmiedet wurde. In der Luppenfrischerei 
konnten nur sehr eisenreiche, leicht schmelzbare 
Erze verwandt werden. Der Stückofen, der 
primitive Vorläufer unserer Hochöfen, bestand 
aus einem an der oberen Öffnung, der Gicht, 
sich etwas verjüngenden Schacht von 2—5 m 
Höhe und etwa 0,8—i,s m größter Weite. Der 
Prozeß verlief in derselben Weise wie bei der 
Luppenfrischerei, nur konnten hier größere Men 
gen verarbeitet und dementsprechend Klumpen 
von s—8 Zentner Gewicht erhalten werden, wäh 
rend man bei der Luppenfrischerei nur ein bis 
höchstens drei Zentner erhielt. In früheren Zeiten 
ließ man den Ofen nach jeder Schmelze erkalten, 
später wurde der Betrieb allmählich immer länger 
fortgesetzt und ging hierdurch und durch die 
starke Vergrößerung seiner Höhe und seines Um 
fanges in den Hochofenprozeß über, bei dem 
nun aber wesentlich andere technische und theo 
retische Momente mitspielen. — Der Hochofen, 
früher meist Hohofen genannt, ist ein dicker 
runder Turm von recht verschiedenen Dimen 
sionen, z. B. 20 m Höhe und 6 m größter Breite. 
Der innere Hohlraum ist etwas unterhalb der 
Mitte am weitesten und unten, dicht oberhalb des 
Herdes, stark verjüngt. An dieser Stelle findet 
der Eintritt des vorgewärmten Gebläsewindes 
statt. Der Hochofen wird in Betrieb gesetzt, in 
dem man ihn durch ein kleines Feuer allmählich 
vorwärmt, dann Koks aufgibt und darüber in 
regelmäßigen Lagen Erz, Zuschlag und Brenn 
material schichtet. Der Zuschlag ist nach der 
Natur des Erzes und der begleitenden Gangarten 
verschieden und bezweckt die Bildung einer 
Schlacke, die das entstehende Eisen vor Oxyda 
tion schützt und gleichzeitig ein Verschlacken 
durch Bildung eisenreicher Silikate verhindert. 
Besonders geeignet als Schlacke ist ein Kalkton 
erdesilikat, zu dessen Bildung man bei über 
schüssiger Kieselsäure Kalk, bei überschüssigem 
Kalk Ton oder ein anderes kieselsäurereiches 
Material hinzufügt. Ist der Ofen gefüllt, so wird 
7
	        

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Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
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