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Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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Bibliographic data

fullscreen: Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

Monograph

Identifikator:
833658085
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28151
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Heinrich
Title:
Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 100 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
  • Title page
  • Contents

Full text

29 
unteren Theile des nördlichen Flügels der Antiklinale in Gestalt aufge 
richteter Schichtenköpfe, während alle jüngeren Schichten denudirt sind. 
Die nahe gelegenen Bergrücken, die das Ropa-Thal einschließen, beweisen, 
daß die Zusammensetzung dieses Sattels ganz regelrecht ist, nämlich: 
Strzolka, dunkle Schieferthone, rothe Thone mit dem Nummuliten-Sand- 
stein, endlich das obere Eocen. 
Wenn wir den südlichen Flügel der Aufbruchswelle näher kennen 
lernen wollen, müssen wir uns flußaufwärts begeben, in der Richtung 
gegen das Dorf zu, denn unmittelbar hinter dem Blich werden die älteren 
Schichten durch Alluvionen bedeckt. Bei der Destillirstube sieht man 
am Abhange der Lysa g<'»ra nur dunkle Schiefer und die plattigen Sand 
steine, welche zu unseren oberen Ropianka-Schichten gehören. 
Hier befinden sich einige (jetzt verlassene) Schächte, zumeist in den 
oberen Ropianka-Schichtcn angelegt. Darauf kommen in der regelmäßigen 
Lagerung die rothen Thone, ferner der eocene Sandstein, der ähnlich wie 
alle andere Schichten dieses Punktes gegen SW. fällt, und der beim s. g. 
„Srebiti Folwark" (mittleren Meierhofe) eine eigenthümliche Facies an 
nimmt. Dieselbe verdient vollkommen die Bezeichnung der „oberen Hiero- 
glyphen-Schichten, denn wir haben hier dünngeschichtcte Sandsteine mit 
zahlreichen Hieroglyphen, Fucoiden und braunen Verwitterungsflächen. 
Am Gipfel des Berges liegen, ähnlich wie oberhalb des Blich, Schich 
ten eine».' hellen, sehr grobkörnigen, weichen Sandsteines, der an der Ober- 
flächc mächtige Blöcke bildet und weder Fucoiden, noch andere organische 
Einschlüsse enthält. Sein Alter läßt sich nicht genau bestimmen,' es ist 
möglich, daß er jünger ist als die typischen und unzweifelhaften eocenen 
Schichten. 
Wir glauben nun, daß die geologischen Verhältnisse der Gegend, wo 
baß ^rf Rom ließt, unb mc%ë mir nun f%irt #cn, ß„b, 
baß unsere @rHöru„ß bcë Sc#tcnbaucë biefeë íterrainê leicht oer= 
şiââîch wird, nämlich: Wir haben es hier mit einer, dem allgemeinen 
streichen von NW. nach SO. folgenden Aufbruchswelle zu thun, deren 
nördlicher Flügel nach NO., der südlicher hingegen nach SW. einfällt, 
der Scheitel des cattels fällt mehr oder weniger unweit von Blich, während 
der Büch selbst und die Schächte am nördlichen Flügel dieser Antiklinale 
ließen. (%cßcn 60. cnbißt ber Sattel, eë ist also naturi#, baß mir 
w Richtung (bei der Dcstillirhütte) auf jüngere Schichten mit einem 
entgegengesetzten Verflächen kommen. Wir müssen noch hinzufügen, daß 
viele Antiklinale durch den Ropa-Fluß durchschnitten ist, infolge dessen 
nn Thalkessel nur die ältesten Schichten sichtbar sind, während die jün 
geren erst auf den nächstgelegenen Anhöhen sichtbar werden. (Siehe den 
schematischen Durchschnitt.)
	        

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Das Petroleumgebiet Der Galizischen Westkarpathen. Manz, 1883.
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