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Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
834619415
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77999
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Meyer & Zeller
Year of publication:
1857
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 387 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

244 
SCHWEIZ — Land und Leute. 
Freienämter, Murten und die 7 italienischen Vogteien (Tessin). Die 
letzten.waren zunächst den Urnern, das Waadt und ein Theil des 
Aargau den Bernern unterworfen; auch das selbständige Bünden sei 
nerseits besass solche Unterthanenlande: Veltlin, Bormio und Chia- 
venna. Das Frickthal gehörte zu Oesterreich. — Die franz, Revolu 
tion bewirkte völlige Umgestaltung. Schon 1792 verjagten die Be 
wohner des Bisthums Basel ihren Bischof, und erklärten sich zu einer 
Republik. 1793 riss Frankreich einen Theil dieses Gebietes, Pruntrut, 
an sich; 1797 einen andern, Erguel. Die Bewohner von Veltlin, Cliia- 
venna und Bormio, denen die Bündner Gleichheit der Rechte verwei 
gerten, schlossen sich an die „Cisalpinische Republik“ an, was Bo 
naparte unterm 22. Oct. 1797 sanctionirte. Das Waadt riss sich, als 
„Lemanscher Kanton,“ von Bern los; die Franzosen besetzten es (26. 
Jan. 1798). Nachdem die Berner von den franz. Truppen geschlagen 
waren, erfolgte Auflösung der „F/idgenossenschaft“ und Bildung eines 
Einheitsstaats, der „Helvetischen Republik.“ Dieselbe (mit der 
Hauptstadt Aarau) ward blos der administrativen Bequemlichkeit we 
gen in 18 (nicht selbständige) Kantone getheilt; Bern zerfiel in 4: 
Bern, Oberland, Aargau und Leman. Auch Baden, 'J'hurgau, Lugano, 
Bellinzona und Wallis wurden in Kantone umgewandelt, indess man 
Uri, Schwyz Untcrw^alden und Zug zu einem Kantone „Waldstädten“ 
vereinigte. Appenzell, St. Gallen und das Rheinthal bildeten den 
Kanton „Säntis.“ Genf und Mühlhausen wurden Frankreich einver 
leibt. — Es folgten viele Unruhen. Die Centralisation widerstrebte 
dem ganzen Wesen und dem Entwicklungsgänge der Schweizer ; fran 
zösischer Seits nährte man unter der Hand die Zwietracht, Im F ehr. 
1803 verkündete Bonaparte die „Vermittlungsacte.“ Die Kantone er 
hielten ungefähr ihren vormaligen Umfang wieder (doch blieben Waadt 
und Aargau von Bern getrennt); sie durften ihre innern Angelegen 
heiten wieder selbst ordnen, indess die allgemeinen Angelegenheiten 
einer Tagsatzung übertragen waren, zu welcher jeder der grösseren 
Kantone zwei, jeder der kleineren einen Abgeordneten sendete. Neuen 
burg und Wallis vereinigte Napoleon mit Frankreich ; so bestanden 
19 Kantone. — Der Wiener Congress suchte auch in der Schweiz 
die alten Zustände wieder herzustellcn; die Verfassung von 1815 de- 
cretirte die Souveränität der Kantone, deren Zahl nm 3 vermehrt 
ward (s. oben). Das ehemalige Bisthum Basel ward mit dem Kantone 
Basel vereinigt. Sardinien trat, der Contiguität Genfs wegen, einen 
kleinen Bezirk an dasselbe ab (Carouge), Oesterreich gab die Herr 
schaft Räzüns an Graubünden, und das Frickthal, Laufenburg und 
Rheinfelden an Aargau; Frankreich sollte nach dem Pariser Friedens 
vertrage das Dappeuthal an Waadt zurückgeben, was indess bis heute 
noch nicht vollzogen ist; Mühlhausen blieb ohnehin mit Frankreich 
vereinigt, so wie das Veltlin, Chiavenna und Bormio mit dem österr. 
Gebiete (der Lombardei). — Die Wiederherstellung des aristocratisch- 
oligarchischen Regiments konnte den Schweizern unmöglich Zusagen. 
Die Bewegung, welche 1830 durch Europa ging, ward benützt, die 
meisten Kantonalverfassungen in democratischem Sinne umzugestalten;
	        

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Thomson’s Manual of Pacific Northwest Finance. Thomson’s Statistical Service, 1930.
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