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Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

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Bibliographic data

fullscreen: Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Monograph

Identifikator:
861747917
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44176
Document type:
Monograph
Author:
Vandervelde, Emile http://d-nb.info/gnd/118803905
Title:
Die Entwickelung zum Socialismus
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Socialistischen Monatshefte
Year of publication:
1902
Scope:
1 Online-Ressource (231 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Allgemeiner Teil
  • II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
  • III. Teil. Arbeiterschutzrecht
  • IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
  • V. Teil. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse
  • Index

Full text

Möglichkeit der einzelnen diesen Schichten angehörigen Personen, noch 
der Vereinigungen derselben ift. (Gefundheitlich und moralische Schä— 
digungen, besonders bei dem jugendlichen Nachwuchs und dem weib— 
lichen Geschlechte zu nennen!) Nur der Staat erscheint zuständig, hier 
einzugreifen. Wie weit dabei der Staat gehen darf, wird von der wech— 
selnden Meinung über das Wesen des Staates und dessen Zwecke und 
über die individuelle Freiheit abhängen. 
Maßnahmen des Arbeiterschutzrechtes haben, was die hi st o⸗ 
rische Entwicklung des Arbeiterschutzes anbetrifft, 
immer bezüglich des Schutes der Kinder und Jugendlichen zuerst ein⸗ 
gesetzt. Es ist dies kein Zufall, sondern darin begründet, daß die 
maschinelle Betriebsweise bezüglich der manuellen Körperkraft und 
der fachlichen Ausbildung und Kenntnisse meistens viel geringere An— 
forderungen stellt als die handwerksmäßige und daß ferner gerade 
bei der Textilindustrie, wo in den ersten FJahrzehnten der Entwicklung 
derselben besonders in England massenhaft Kinder und Frauen be—⸗ 
schäftigt wurden, die besondere Geschicklichkeit und Fingerfertigkeit, 
über welche diese verfügen, eine Rolle spielen. So wurde das erste 
Arbeiterschutzgesetz in England, dessen Verhältnisse in Friedrich Engels 
einen gewandten Darsteller und Kritiker fanden (Friedrich Engels: 
„Die Lage der arbeitenden Klassen in England“, Leipzig, 1845), im 
Jahre 1802 erlassen, als „Gesetz zur Bewahrung der Gesundheit und 
Moral der Lehrlinge in den Baumwollfabriken“. Dieses Gesetz ent— 
hielt unter anderem auch die Bestimmung, daß die aus den Arbeits— 
äusern der englischen Großstädte der Industrie zugewiesenen Armen⸗ 
kinder nicht mehr wie bis dahin nachts und nicht länger als zwölf 
Stunden beschäftigt werden dürfen. In England wirkte auf dem Ge⸗ 
biete des Arbeiterschutzes und namentlich de⸗ Schutzes der Kinder und 
Jugendlichen besonders erfolgreich Robert Owen (177 11858), wel⸗ 
her als Leiter bzw. Besitzer großer Textilbetriebe die Verhältnisse in 
Lancashire, wo sie wahrhaft berüchtigt waren, und in Glasgow gründ⸗ 
lich kennen lernte. Owen wandte sich auch an die in Aachen versammel⸗ 
ten Vertreter der Heiligen Allianz, im Jahre 1918, mit der dringen⸗ 
den Bitte, gegen die aus der Industrialisierung entstehenden Gefahren 
Maßnahmen anzuregen. England führte auch als erster Industrie— 
staat im Jahre 1883 besondere staatliche Aufsichtsbeamte ein, im 
Jahre 1844 wurde die Frauenarbeit geregelt, im Jahre 1878 wurde 
an Stelle der zersplitterten Einzelgesete ein einbeitliches Fahriks und 
Werkstättengesetz geschaffen. 
In Preußen fand über Veranlassung des damaligen Unter⸗ 
richtsministers von Altenstein bereits im Jahre 1824 eine Enquete 
zur Schaffung eines Schutzes der Fabrikskinver in den Industrie⸗ 
gegenden statt, die jedoch nur zur Folge hatte, daß man sich nunmehr
	        

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Befreite Arbeit. Seehof, 1920.
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