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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

Full text: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
863514456
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-45340
Document type:
Monograph
Title:
Warehouses in foreign countries for storage of merchandise in transit or in bond
Place of publication:
Washington
Publisher:
Government Printing Office
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (206 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
North America
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

49 
4 
weniger als 200 Zähne ziehen lassen wollen. Bei jedem 
neue Listen führenden Buchhalter konnten Vater und Mutter, 
Großeltern und sonstige Angehörige je einmal zur letzten Ruhe 
bestattet werden. 
Hier mag auch der Standpunkt eines Holzarbeiters, der be 
sonders interessant, Erwähnung finden. „Mir macht die Arbeit 
Vergnügen und läßt die Zeit im Flug enteilen, wenn ich bei einem 
Werkstücke nicht nach Schema F zu arbeiten brauche, sondern 
meine eigenen Ideen und Geschmack zum Ausdruck bringen 
kann. Man schafft dann damit einen gewissen liebevollen Eifer 
und betrachtet das fertige Stück mit einer gewissen Pietät, so 
ähnlich wie der Herrgott den ersten aus Lehm geformten 
Menschen. Ständig das gleiche Stück herzustellen, wirkt geistes- 
tötend. Dasselbe trifft bei ständiger Tätigkeit an der Holzbear 
beitungsmaschine zu, nur daß man dann leicht geneigt ist, mit 
der Maschine zu spielen, in dem Sinne, daß man sie seine 
Übermacht als Mensch, ich möchte sagen: will fühlen lassen, 
indem man das heulende, surrende, stöhnende Ding bis zur 
äußersten Kraftleistung quält und sich freut, wenn sie, der füh 
renden Hand gehorchend, das wildeste Stück Holz verschlingt 
und formt.“ Im allgemeinen aber entwickelt die psychologische 
Tatsache der Lebenshemmung durch die Gebundenheit an die 
Maschine ein Maximum an Unlustempfindung, indem der Geist 
sich gegen die Maschine empört, welche ihn ausschaltet, gegen 
die Maschine im weitesten Sinn einer organisierten, seelenlosen, 
das Individuelle zermalmenden Masse. In den meisten vorliegen 
den Antworten liegt direkt eine Spannung. Man sieht ordentlich 
Menschen sehnenden Herzens, mit glühenden Augen die 
Feiertagsstunde erwarten. — — — „So stürme ich, wenn der 
Glockenschlag ertönt, wie ein Besessener zum Fabriktor hinaus 
— —“ schreibt u. a. ein Metallarbeiter, der nur Massenartikel 
herstellt. Ein Eisendreher: „Arbeitsschluß. Wie es sich dehnt, 
streckt und hebt in mir. Laut hinaus könnte ich Freudenschreie 
senden.“ Ein anderer: „Ich muß mich zwingen, Interesse ian 
meiner Arbeit zu finden und kann es doch nicht. Ein Fisch 
kann nicht in der Luft leben, weil er durch Kiemen atmet. Und 
meine Seele kann bei einer Arbeitsmethode nicht leben, wo sich 
nichts zum Denken bietet. Ich wehre mich mächtig gegen diese 
Vergewaltigung, und weil mein sittlicher Mensch noch Kraft
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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