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Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

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Bibliographic data

Object: Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

Monograph

Identifikator:
870052624
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-491
Document type:
Monograph
Author:
Zeitz, Karl http://d-nb.info/gnd/13395689X
Title:
Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchdruckerei Gebr. Unger
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (61 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
5.Die Staffelung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

kann. Italien müßte liberal und demokratisch sein, um gedeihen und erstarken 
zu können. Es umfaßt jetzt eine große Zahl von Menschen : etwa zweiund- 
vierzig Millionen im Inlande und ungefähr zehn Millionen im Auslande. Das 
Gebiet ist so beschränkt, und der Feldbau begegnet in einem beträchtlichen 
Teil der Halbinsel so großen Schwierigkeiten in den natürlichen Verhältnissen 
(Malaria, unregelmäßiger Regen, Unsicherheit in der Bewässerung), daß 
Italien vom Ackerbau allein nicht leben kann. Es braucht vielmehr eine große 
Industrie und einen ausgedehnten Güteraustausch. Italiens schon zu dichte 
Bevölkerung wächst aber jährlich um etwa eine halbe Million Menschen. Die 
mineralischen Bodenschätze sind gering, und die Kolonien haben einen mehr 
als bescheidenen Wert und sind ganz ertraglos. Sie werden nie eine große 
Entwicklung haben, noch einen großen Einwandererstrom aufnehmen kön- 
nen. Aber sie werden zu ihrer Aufschließung großes Kapital erfordern und 
werden niemals, vor allem Lybien nicht, nennenswerte Erträgnisse liefern. 
Mehr als jedes andere Land des europäischen Kontinents braucht Italien Frei- 
heit für seine Existenz und Entwicklung. Italien muß seine Erzeugnisse und 
den Überschuß seiner Bevölkerung nach dem Ausland abführen, um die un- 
entbehrlichsten Dinge zu erwerben : wenigstens 100 Kilo Korn, Lebensmittel 
und Fett für jeden Bewohner, die ihm völlig mangelnden Kohlen, das ihm 
fast ganz fehlende Eisen, die Baumwolle, die Düngemittel usw. 
‚_ Vor allem muß es nach freiem Güteraustausch und reger, freier Arbeitsam- 
keit trachten. Sein ganzes Streben muß dahin gehen, seine Arbeiter zur Tüch- 
tigkeit zu erziehen, die Arbeit, welche „unskilled‘““ (ungelernt) ist, wie die 
Engländer sagen, „skilled‘“ zu machen. Es muß all seine Wasserkräfte aus- 
nutzen und in den fruchtbareren Landstrichen den Kampf gegen die Malaria 
aufnehmen. Italien braucht billiges Kapital, zahlreiche Schulen, einen wohl- 
erwogenen Produktionsplan und ein Abflußgebiet für die Auswanderung, 
Jede nationalistische Regierung bei anderen Völkern ist für Italien eine 
Gefahr und ein Unheil. Jede nationalistische Erhebung in Italien, jede schutz- 
zöllnerische Maßnahme, jede mißtrauische Haltung, jede imperialistische Ge- 
schmacklosigkeit, sei sie auch nur literarisch, muß unvermeidlich nationali- 
stische Bewegungen bei anderen Völkern hervorrufen. Der italienische Ar- 
beiter ist ausdauernd und genügsam ; seine Stärke ist zum großen Teil die 
Folge seiner Bewegungsfreiheit. Was bedeutet für ihn eine nationalistische 
Politik ? 
Italien muß entweder die anderen Völker beherrschen oder mit ihnen in 
Eintracht leben. Die Völker, die Italien umgeben, sind sehr kriegserfahren: 
die Franzosen, die Deutschen, die Slaven. Ohne Gefahr und Unheil kann 
39
	        

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Bolschewismus, Fascismus Und Demokratie. Hanfstaengl, 1926.
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