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Meer und Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Meer und Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
870275321
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-410
Document type:
Monograph
Author:
Sandmann, D.
Title:
Wie kann die heimische Cognacindustrie und der deutsche Weinbau gefördert werden?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
H. S. Hermann
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (43 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meer und Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Größe und allgemeine Bedeutung der Meere
  • II. Die Eigenproduktion des Meeres
  • III. Weltverkehr und Weltwirtschaft zur See
  • IV. Meer und Menschheit. Weltpolitik und ozeanische Kraftfelder

Full text

geheuren Schwärmen die Nord- und Ostsee. Die Kieler Sprotte ist besonders 
geschätzt. In England werden diese kleinen Fische wegen ihrer übergroßen 
Menge als Dungmittel benutzt, wie ähnliche Fische und Heringsabfälle in 
Japan. Die Anchovis vertreten im Mittelmeer, hier „Sardou‘“ genannt, und 
bis an die Küsten der östlichen Nordsee teilweise den Hering. Gesalzen und 
gepfeffert, versendet man sie als „Sardellen‘“ in großen Mengen. Unter 
„Anchovis‘“ versteht der deutsche Handel nicht die Sardellen, sondern die 
kleineren, in einer scharfen Brühe eingelegten Sprotten, die hauptsächlich von 
Oslo aus versandt werden, auch von Riga aus. In der Rigaer Bucht bleiben 
vielfach die Anchovis aus; dann werden aus Danzig die Breitlinge gekauft, 
die daselbst eimerweise verkauft und nach ‘Riga gebracht werden, um als 
Anchovis zubereitet und, mit russischer bzw. 'lettischer Marke versehen, in 
die Welt, auch wieder nach Deutschland, hinauszugehen, Die Sardine (oder 
unechte Sardelle) hat für das Mittelmeer und die atlantischen Küsten Frank- 
reichs und der Pyrenäenhalbinsel dieselbe Wichtigkeit, wie die Sprotte für 
die Nord- und Ostsee (oder der Pilchard für die atlantischen Küsten des west- 
lichen Europas). Der Kopf wird abgeschnitten und die Sardine ungesalzen in 
Olivenöl eingelegt, darum „Oelsardine‘. Der Hauptausfuhrort der Oelsardinen 
ist immer noch Nantes, obwohl der Sardinenfang an den französischen Küsten 
sehr schwankt und häufig Sardinen aus Spanien eingeführt werden, damit 
nur einigermaßen die Nachfrage gedeckt wird. 
Wegen ihres guten Fleisches, ihres Rogens (Kaviar) und ihrer Schwimm- 
blase (Hausenblase) sind Stör, Hausen und Sterlet beliebt. Sie kommen 
in den Küstengebieten Nordamerikas, Westeuropas und des Mittelmeeres vor, 
am häufigsten in den südrussischen Flüssen und Meeren (im Kaspischen und 
Schwarzen Meer), wo sie der Hauptgegenstand der Fischerei sind. Schon den 
Griechen und Römern war der Stör ein beliebter Fisch; seine geschätzteste 
Gabe aber, den Kaviar, kannte das Altertum nicht. Der Kaviar hat seine 
eigene Geschichte. 
Die russische Ausfuhr an Kaviar schwankte vor dem Kriege zwischen 
1000000 und 1400000 Pfund in einem Werte von 12 bis 20 Mill. M. In 
neuerer Zeit tritt auch Nordamerika als Kaviarproduzent auf und Deutsch- 
land bezieht bereits etwa die Hälfte seines Konsums aus Amerika. Die Stör- 
fischerei in Florida wächst zusehends. 
Außer den Fischen liefert der Atlantische Ozean eine Menge Mollusken 
als Nahrungsmittel, hauptsächlich Austern und Miesmuscheln. Die 
Auster belegt alle von der Golfstromtrift berührten Küsten. Im Gebiet des nord- 
östlichen Atlantischen Ozeans sind die britischen Inseln die größten Austern-
	        

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Führer Durch Die Wirtschaft Der Union Der Sozialistischen Sowjet-Republiken. Handelsvertret. der UdSSR in Deutschland, 1926.
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