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Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

Monograph

Identifikator:
875232663
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2698
Document type:
Monograph
Title:
The law of friendly societies, and industrial and provident societies, with the acts, observations thereon, forms of rules etc., reports of leading cases at length, and a copious index
Place of publication:
with the acts, observations thereon, forms of rules etc., reports of leading cases at length, and a copious index$gTenth edition, revised and enlarged
Publisher:
Shaw and Sons
Year of publication:
1881
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 303 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
  • Title page
  • Contents
  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  • Das gewerkschaftliche Programm der Wirtschaftsdemokratie / von Universitätsprofessor Dr. Georg Halm, Würzburg
  • Die Probleme der Wirtschaftsdemokratie. Dargestellt an internationalen Beispielen / von Privatdozent Dr. Walter Heinrich, Wien
  • Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des evangelischen Christentums. Pastor Dr. rer. pol. Depuhl, Volkswirt RDV, Hannover
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des katholischen Christentums / von Prof. Schilling in Tübingen
  • Individualismus und Kollektivismus als Triebkräfte in der Wirtschaft / von Bergassessor a. D. Dr.-Ing. e. h. v. u. z. Loewenstein
  • Der demokratische Gedanke im Staats- und Wirtschaftsleben / von Prof. M. Wundt, Jena
  • Sozialismus und Demokratie / von Dr. Paul Osthold, Düsseldorf
  • Gemeinwirtschaftliche Experimente in der Vergangenheit / von Universitätsprofessor Dr. Preyer, M. d. R. , Königsberg
  • Wirtschaftsdemokratie und Kartelle / von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann
  • 10 Jahre Kohlenwirtschaftsgesetz / von Geheimrat G. Brecht, Köln
  • Für die Freiheit der Schlüsselindustrie / von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf
  • Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
  • Konzernbildung und Wirtschaftsdemokratie / von Prof. Dr. Karl Muhs, Greifswald
  • Die begrenzte Reichweite des Genossenschaftsgedankens in der Gütererzeugung. Der Wesensunterschied zwischen genossenschaftlicher Gütererzeugung und Güterverteilung / von Universitätsprofessor Emil Wehrle, Karlsruhe
  • Grenzen zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft / von Dr. Martin Sogemeier, Berlin
  • Recht und Gemeinschaftsgedanke / von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Lehmann, Köln
  • Das deutsche Arbeitsrecht, Wegbereiter des Sozialismus / von Rechtsanwalt Schoppen, Düsseldorf
  • Sozialpolitik zwischen Demokratie und Autonomie / von Dr. Josef Winschuh, Berlin
  • Um die Autonomie des sozialen Gedankens / von Professor Dr. Adolf Günther, Innsbruck
  • Die Vorherrschaft der freien Gewerkschaften in den Organen der Selbstverwaltung / von Dr. rer. pol. Hadrich, Leipzig
  • Steuern als Werkzeug der Wirtschaftssozialisierung / von Dr. jur. et phil. Franz von Lilienthal, Oberregierungsrat
  • Hoffnungen und Tatsachen um den Artikel 165 der Reichsverfassung. Ein Bericht / von Dr. Wilhelm Steinberg, Düsseldorf
  • Soziale Bauhütten / von Dr. Schuster, Düsseldorf
  • Um Form und Wesen der Handelskammer / von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
  • Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
  • Wirtschaftsdemokratische Wanderung in der Fremde / von Wolfgang Krüger, Berlin
  • Unternehmer und Wirtschaftsdemokratie / von A. Heinrichsbauer, Essen
  • Idee und Persönlichkeit als Triebkräfte der Geschichte / von Universitätsprofessor Dr. W. Schüßler, Rostock

Full text

ınd daß sich dabei die Vertreter gleicher wirtschaftlicher 
Interessen zum Kampfe gegen andere zusammenschließen, 
macht keinen Unterschied und ist auch. wie gesagt, keines- 
wegs eine .„kapitalistische“ Eigentümlichkeit. Wohl 
aber erleichtern solche Organisationen 
staatliches Eingreifen das aber auch so lange 
keine neue Wirtschaftsordnung bedeutet. als es nicht zu 
neuen Verteilungsgrundsätzen führt. Wirt- 
schaftsdemokratie ist daher nichts anderes als der Versuch. 
nit dem auch von anderen wirtschaftlichen Gruppen be- 
liebten Schlagwort „Vertretung der Interessen der All- 
gemeinheit“ einen größeren Einfluß der Ar 
beiterkiasse im Wirtschaftsleben durch- 
zusetzen. ohne dessen Grundlagen zu verändern, 
Wenn das immer deutlich ausgesprochen wäre, könnte 
man sich mit diesem Ziel der „Wirtschaftsdemo- 
kratie‘“ abfinden. Aber am Schlusse betonen die Ver- 
jasser. daß ihnen 
die ganze sogenannte Wirtschaitsdemokratie doch 
aur als ein Mittel zur Erreichung des so- 
zialistischen Endziels 
zilt. Solche höchst unklaren Zukunftsziele dürfen aber 
aicht die heutige Wirtschaftspolitik bestimmen. Eine Wirt- 
schaftspolitik, die irgendwelche Maßregeln deshalb emp- 
Hehlt, weil in ihnen vielleicht Ansätze zum Sozialismus 
anthalten seien. sie dem sozialistischen Ideal näher bringen 
könnten, ist sehr bedenklich und kann auch für die 
Arbeiter sehr üble Folgen zeitigen. 
Ich fasse zusammen: Es ist an sich nichts dagegen ein- 
zuwenden. auch Arbeitervertreter an allerlei 
Unternehmerorganisationen zu beteiligen. Nur soll man 
nicht sich und anderen einreden, daß diese die Interessen 
der Allgemeinheit vertreten. oder gar überhaupt Ar- 
beiterinteresse und Allgemeininteresse 
für identisch und als Gegensatz .zum „kapitali- 
stischen Interessse“ erklären, Und wenn man. wie 
es in „Wirtschaftsdemokratie‘“ am Schlusse offen ausgespro- 
chen wird, alle diese sogenannte Demokratie in der Wirt- 
schaft nur zu dem Zweck und in der Hoffnung fordert. den 
Sozialismus zu verwirklichen. dann ist: es sehr be- 
greiflich, daß dieienigen. die darin kein Ideal sehen und die 
Unklarheiten seiner Ziele erkennen, auch solchen Maßregeln. 
die an sich geeignet wären dem sozialen Frieden zu die- 
nen, wegen der „Wirtschaftsgesinnqung“, die da- 
hinter steckt, mit MiBtrauen begegnen.
	        

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Das Problem Der Wirtschaftsdemokratie. Industrie-Verl., 1929.
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