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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

258 
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik. 
Verband der Einzelorganisationen, die ihrerseits ebenfalls vielfach auf 
die berufliche Gliederung verzichteten. Am 6. Oktober 1833 entstand 
denn auch die Grand National Consolidated Trades Union. Sie übte 
eine große Anziehungskraft auf die Arbeiter aus und hatte bald über 
l /2 Million Mitglieder. Aber das innere Gefüge des großen Verbandes 
war nicht fest genug, um der Gegensätze in seinem Mitgliederbestand 
Herr zu werden. Der Verband löste sich 1834 wieder auf. Wiederum 
wandten sich jetzt die Arbeiter mehr politischen Zielen zu, zumal auch 
der Ende der 30 er Jahre beginnende wirtschaftliche Rückgang einer 
erfolgreichen Tätigkeit der Arbeiterberufsvereine entgegenstand. Die 
„Chartistenbewegung“ der 30 er und 40 er Jahre, eine revolutionäre 
und zu schlimmen Gewalttaten führende Bewegung, zog einen großen 
Teil der Arbeiter an sich. Die Gewerkvereine, die sich durch die 
schwierigen Zeiten hatten erhalten können, blieben als solche der Be 
wegung fern; aber der Geist, den die Arbeiter aus dieser Bewegung 
in sich aufnahmen, und die Verbitterung, die aus der Anwendung 
der engen Schranken der Koalitionsfreiheit in den Arbeiterkreisen 
entstand, wirkte auch auf die Ziele und das Verhalten der Gewerk 
vereine zurück. Man hat deshalb mehrfach die erste, bis Anfang der 
40 er Jahre reichende Entwicklungsperiode der Gewerkvereine als die 
„revolutionäre“ bezeichnet. In der Tat waren die Gewerkvereine jener 
Zeit im wesentlichen Kampfvereine. 
Die Erfolglosigkeit dieser Politik wirkte schließlich auf die Ar 
beiter ein. Man wandte sich nach und nach maßvolleren Anschauungen 
und praktischeren Zielen zu, insbesondere auch einer Beeinflussung 
des Angebotes an Arbeitern durch Schaffung eines Auswanderungsfonds 
und andere Mittel, der Hebung der Bildung der Arbeiter, der Schaf 
fung schiedsrichterlicher Organe usw. Auch die Organisation wurde 
umgestaltet. Es wurde eine Freizügigkeit zwischen den Vereinen 
desselben Berufs in den einzelnen Orten durchgeführt, und die Orts 
vereine eines Berufes wurden zu einem das ganze Land, zum Teil 
auch englische Kolonien umspannenden Gesamtverein mit besonderen 
Verwaltungsorganen (Exekutivausschuß, Sekretär) zusammengefaßt. 
Dieser letztere Gedanke, den schon in den 40 er Jahren die Maschinen 
bauer vergeblich auszuführen versucht hatten, wurde zuerst in der 
seit 1. Januar 1851 arbeitenden Amalgamated Society of Engineers 
(Maschinenbauer) verwirklicht und gewann immer mehr die Herrschaft. 
Zwar war durch die 1845 von den vereinigten Sheffielder Gewerk 
schaften begründete National Association of United trades for the pro 
tection of labour nochmals der Versuch gemacht worden, eine Zusam 
menfassung aller Gewerbe durchzuführen; aber auch er scheiterte an 
den inneren Gegensätzen innerhalb der Arbeiterklasse, und die be 
rufliche Zusammenfassung zu großen nationalen Verbänden nach dem
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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