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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

480 III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper usw. 
liehene fremde Gelder — und 7,04 Mill. M. Reingewinn. Vom Reingewinn 
gingen 6,76 Mill. M. an die Mitglieder als Dividende, d. h. über 130% 
der Geschäftsanteile; aber nur 13498 M. wurden zu gemeinnützigen und 
wohltätigen Zwecken benutzt. Eigene Produktion hatten 37 Vereine, 
und zwar 37 Bäckereien, 2 Schlächtereien, 3 Destillationen, 1 Räucherei. 
Im Jahre 1902 hatte sich nach dem Verbandstag in Kreuznach eine 
große Zahl von Konsumvereinen vom Allgemeinen Verband getrennt 
und einen „Zentralverband deutscher Konsumvereine“ gebildet. Diesem 
gehörten am 1. Oktober 1903:628 Vereine an, wovon 503 mit 480916 Mit 
gliedern berichtet hatten. Der Zentralverband hatte 1903: 1261 Ver 
kaufsstellen mit 113 Mill. M. Umsatz im eigenen Geschäft und 13,1 Mill.M. 
Umsatz im Lieferantengeschäft. Der Reingewinn war 12,4 Mill. M. 
oder 9,8 % des Umsatzes. Als Dividende wurden an die Mitglieder 
10,6 Mill. M. verteilt. Zu Bildungs- und sonstigen gemeinnützigen 
Zwecken wurden 174 610 M. verwendet. Eigene Bäckereien hatten 67, 
eigene Schlächtereien 10, Zigarrenfabrikation und Destillation je 2, 
eine Kornmiihle, eine Tabakfabrik und eine Mosterei je 1, Konfektion 
3 Vereine. Die Mitgliederzahl der deutschen Konsumvereine wird auf 
über 1 Million geschätzt. Die Bildung einer Großeinkaufsgenossen 
schaft hat sich neuerdings auch in Deutschland vollzogen. Es haben 
sich eine Reihe von Einkaufsgenossenschaften für engere Bezirke ge 
bildet — 1901 über 20 —. Diese Einkaufsvereinigungen stehen wieder 
in Verbindung mit der Großeinkaufsgenossenschaft deutscher Konsum- 
vereine 
in Hamburg. 
Bei ihr war: 
die Zahl der 
ange- die Zahl 
der kaufenden, nicht 
der 
schlossenen Vereine angeschlossenen Vereine 
Umsatz 
1894 
47 
40 
541 471 
M. 
1895 
62 
84 
1 878 751 
1896 
66 
92 
3 624 726 
JJ 
1897 
68 
113 
4 956 406 
■n 
1898 
71 
124 
5 578 035 
1899 
81 
167 
6 296 072 
1900 
102 
276 
7 956 335 
1901 
188 
737 
15 138 000 
» 
1902 
247 
830 
21 500 000 
Der Reingewinn der Großeinkaufsgenossenschaft warl 902: 92 233 M. 
Die angeschlossenen Vereine erhalten vom Reingewinn 3 vom Tausend, 
die nicht angeschlossenen Vereine D/a vom Tausend ihrer Einkäufe 
als Rückvergütung. 
In Österreich hat sich die Zahl der Konsumvereine neuerdings 
ebenfalls vermehrt. 1896 gab es 467 Konsumvereine mit 147117 Mit 
gliedern, 1900 dagegen 730 mit 194 501 Mitgliedern; 1902 betrugen die 
Geschäftsanteile 4,44 Mill.[Kr., die Reservefonds 2,36 Mill. Kr., die An 
leihen 3,59 Mill. Kr., die Warenschulden 3.78 Mill. Kr., die Warenvorräte 
9,91 Mill. Kr.
	        

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Die Deutschen Im Auslande. Verlag von Karl Siegesmund, 1889.
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