Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
877373647
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2112
Document type:
Monograph
Author:
Rybark, Joseph http://d-nb.info/gnd/103617865X
Title:
Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert
Edition:
Sonderabdr.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft. Gartenbau und Forstwesen
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 55 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Das Wachstum des Ackerlandes und die Entwicklung der Anbauverhältnisse
  • Die Steigerung der relativen und absoluten Ernteerträge während des ganzen Jahrhunderts
  • Die Entwickelung der letzten Jahrzehnte im Besondern
  • Die deutsche Viehzucht im 19. Jahrhundert
  • Die Steigerung der Fleischerzeugung
  • Die Steigerung der gesamten landwirtschaftlichen Produktion

Full text

7 
trinker heute in Deutschland die Gewißheit, daß ihm ein reiner, unverfälschter Trank vorgesetzt wird, der 
mehr als ein vorübergehendes Genußmittel ist. 
Die wissenschaftliche Erkenntnis, daß ein mit derartigen Stoffen hergestelltes Getränk mit Maß 
genossen nicht nur vollkommen unschädlich, sondern sogar nährkräftig ist, erweist sich auch als wirk 
samster Schutz gegen die Übertreibungen der Abstinenzbewegung, die, soweit sie sich gegen den Bier 
genuß wendet, durchaus unberechtigt ist, weil das Bier von allen alkoholischen Getränken das alkohol 
ärmste ist. Beider besteht auch in Deutschland in den letzten Jahren eine fanatische Abstinenzbewegung. 
Die Anhänger derselben sind vielfach solche Personen, die durch übermäßigen Genuß ihrer Gesundheit 
geschadet haben oder 
von Natur aus kränklich 
veranlagt sind. Weil für 
sie nun eine entsagende 
Bebensweise nötig ist, 
fordern sie auch von ge 
sunden Menschen das 
gleiche. Ist das richtig? 
Manche der Führer, unter 
denen es übrigens auch 
solche gibt, die die Ab 
stinenz als Mittel zum 
Zweck benutzen, um sich 
einen Namen zu machen, 
geben zu, daß sie die 
Abstinenz fordern, um 
die Mäßigkeit zu er 
reichen. Wer viel fordert, 
erzielt in der Regel doch 
etwas. Sie setzen dabei 
voraus, daß die meisten 
Menschen zu wenig 
Energie besitzen, Maß 
zu halten. Daß der 
mäßige Biergenuß nicht 
nur harmlos,sondern auch 
nährkräftig ist und die 
Verdauung befördert, ist 
von wissenschaftlichen 
Autoritäten des öfteren 
ausgesprochen worden. 
Von 89 deutschen me 
dizinischen Universitäts- 
Teilansicht eines Bagerkellers mit emaillierten Stahltanks von 
je zirka 200 hl Inhalt 
Professoren waren 88 der 
Ansicht, daß völlige Ent 
haltsamkeit für den nor 
malen Menschen nicht 
notwendig sei. Dr. med. 
et phil. B- Kaufmann, 
Halle a. d. Saale, sagt: 
,,Völlige Enthaltsamkeit, 
sowie Alkoholmißbrauch 
sind Extreme, der goldene 
Mittelweg ist mäßiger Ge 
nuß.“ Hofrat Professor 
Dr. Vierordt, Heidelberg, 
Geh. Rat Professor Dr. 
Eöffler, Greifswald, Ober- 
Medizinal-Rat Professor 
Dr. Bollinger, München, 
sind der Ansicht, daß ein 
großer Teil der Bevölke 
rung des Alkohols bedarf 
als Zusatz zu ihrem groben 
und einförmigen Essen 
ihres Magens wegen. Er 
wirkt appetitanregend 
wie die Gewürze. Ferner 
sagt auch Hofrat Pro- 
fessorDr. Vierordt,Heidel 
berg: „Mäßiger Alkohol 
genuß schafft dem Geist 
und Gemüt Erholung.“ 
Professor Dr. Hauser, 
Erlangen, spricht sich da 
hin aus, daß die moderne 
Alkoholfurcht, die jeden Alkoholgenuß verbietet, eine ganz unverständliche Übertreibung sei. 
Niemand wird bestreiten, daß übermäßiger Alkoholgenuß schädlich wirken kann und daß, namentlich 
die arbeitenden Klassen, vor den Folgen des übermäßigen Genusses von stark alkoholhaltigen Getränken 
bewahrt werden müssen, aber niemals darf sich der Kampf gegen den mäßigen Genuß des Bieres richten, 
der schon infolge der heutigen Braugesetze und der vollendeten Brautechnik die Unschädlichkeit verbürgt. 
Nicht Enthaltsamkeit ist das richtige, sondern Mäßigkeit, aber nicht nur im Biertrinken, sondern auch im 
Essen, wie überhaupt in allen Dingen. 
Die Wandlungen der Brautechnik hat auch die jetzt unter der Firma F. A. Ulrich in Ueipzig betriebene
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Postal Savings. Humphrey Milford, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.