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Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Teil. — Verkehrswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • III. Neue Weltanschauung
  • IV. Neue Dichtung
  • V. Bildende Kunst und Musik
  • Index

Full text

Neue Dichtung. 
40 
er geeignet, großgeworden in der Zucht des Rationalismus, 
dem jungen Geschlechte zum erstenmal feste Anschauungen auf 
dem Gebiete des Staats- und Rechtslebens — und von da aus 
dem Dichter tiefere Einblicke in das Wesen aller menschlichen 
Gemeinschaft zu eröffnen. 
Neben Möser wurde in verwandtem Zusammenhange vor 
allem Lessing wirksam. Gewiß herrschte in Lessing zeitlebens 
das sächsisch⸗rationalistische Element; so wenig fast wie Pufen⸗ 
dorf vder Thomasius ist er es durch Verlassen Leipzigs los— 
geworden; und schon seine allzuherbe Kritik Gottscheds zeigt, bis 
zu welchem Grade er dessen Nachfolger war. So war es selbst⸗ 
verständlich, daß er den jungen emporsprudelnden Strömungen 
der Empfindsamkeit und des Sturmes und Dranges ein strenger 
Richter wurde bis hinab auf den stammelnden Stil ihres 
Pathos. Aber er ist ihnen doch mehr als ein Richter gewesen. 
Man mag mit Recht von seinen Dramen sagen, daß sie ins⸗ 
gesamt auf der Oberfläche moralisierender Ruhrung bleiben, 
daß sie nicht hineingreifen in die unergründlichen Tiefen der 
bewegten Menschenbrust, deren Geheimnisse eben das jüngere 
Geschlecht zu erschließen suchte und teilweise erschloß: dennoch 
darf nicht verkannt werden, wie sehr die religiösen Spekulationen 
vornehmlich seiner vier letzten Lebensjahre Lessing den Jungen 
näherten. Eine so bohrende Beschäftigung mit religiösen Dingen 
bedeutete an sich schon Pathos; und der für Lessing sicher⸗ 
stehende Nachweis, daß die christlichen Dogmen nichts seien als 
Hüllen spekulativer Wahrheiten, schien eine Möglichkeit der Ver⸗ 
söhnung christlicher und radikal subjektivistischer Weltanschauung 
anzudeuten, die der Klärung der dramatischen Schicksalsidee 
zugute kommen mußte. 
Noch stärker aber kam Kant dem idealistischen, dem Klärungs⸗ 
bedürfnisse überhaupt der jungen Generation zu Hilfe. War 
er wirklich nur der „Raisonneur und Spekulant, in der Schlaf— 
mütze hinter dem Ofen sitzend“, als den ihn der unbarmherzige 
Hamann ausschrie? Es war eine Tat, als der Philosoph in 
seiner Schrift über die Aufklärung (1784) davor warnte, das 
Vermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen
	        

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Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
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