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Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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Bibliographic data

fullscreen: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Monograph

Identifikator:
881661368
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3236
Document type:
Monograph
Author:
Goldberger, Ludwig Max http://d-nb.info/gnd/117548804
Title:
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Edition:
Achte Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
F. Fontane & Co.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (299 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel XIV. Kritik des Trustwesens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Boden und Menschen
  • Kapitel II. Arbeit und Werkstätten
  • Kapitel III. Arbeiter-Vereinigungen und Industrie-Verbände
  • Kapitel IV. Die wirtschaftlichen Generalstabskarten im amerikanisch-deutschen Wettbewerb
  • Kapitel V. Die Vereinigten Staaten und ihre St. Louis-Weltausstellung 1904. I.
  • Kapitel VI. Die Vereinigten Staaten und ihre St. Louis-Weltausstellung 1904. II.
  • Kapitel VII. Der Nationalreichtum
  • Kapitel VIII. Von den Eisenbahnen
  • Kapitel IX. Die Steuerverhältnisse
  • Kapitel X. Aphoristische Aufzeichungen aus dem Westen
  • Kapitel XI. Die "Union Iron Works" in San Francisco
  • Kapitel XII. Des Prinzen Heinrich Amerikafahrt und die "Captains of Industry"
  • Kapitel XIII. Allerlei über die Arbeiterfrage
  • Kapitel XIV. Kritik des Trustwesens
  • Kapitel XV. Amerikaner über Amerika
  • Kaptitel XVI. Die deutsch-amerikanischen Beziehungen im Handelsverkehr und in der Presse

Full text

205 
nicht in Abrede gestellt werden, daß es unter Umständen und 
bis zu gewissen Grenzen ein wirtschaftlicher Vorteil bleibt, 
wenn bei großen Vereinigungen aus Rücksicht auf die 
Geschlossenheit der Produktion manche Betriebsstätten in 
die Konzentration einbezogen, d. h. für sie aufgekauft 
werden, nicht um aktiv bei der weiteren Produktion be 
teiligt zu sein, sondern um aufgelöst zu werden, in der 
Absicht, die arrondierte Organisation und Produktionsver 
teilung nicht ferner durch einen lästigen Wettbewerb zu 
stören. Doch müssen hier bestimmte Schranken mit vor 
sichtiger Berechnung innegehalten werden, damit nicht durch 
die Kosten des Aufkaufs der Betrieb im vorhinein allzu sehr 
belastet und der Vorteil der Konzentration aufgehoben werde. 
In allen diesen Beziehungen ist bei den amerikanischen 
Trustbildungen viel, sehr viel gesündigt worden. Ich glaube 
nicht, daß man in der Regel den ungeheuren Umfang der 
toten Last, mit der man die Tragfähigkeit der gigantischen 
Vereinigungen belud, im voraus genau überblickt hat. In 
den meisten Fällen hat man wohl einen Voranschlag gemacht, 
ihn aber nach begonnenem Werk dann nicht innehalten 
können, als die Summe der erforderlichen Aufkäufe sich 
höher und immer höher herausstellte und ins Uner 
schwingliche wuchs. Hier kam wahrscheinlich die nationale 
Vorliebe für Riesenzahlen dem Mut oder der Bedenken 
losigkeit der Promotoren zu Hilfe. 
Auf einer Konferenz der „National Civic Federation“ 
sagte der Vertreter des Stahltrusts: „Ein Trust hat nur dann 
Erfolg, wenn die Betriebsvereinigung eine Betriebsersparnis 
zum Endziel hat und die Erreichung dieses Endzieles von 
vornherein als gesichert betrachtet werden kann.“ Nach 
dieser Richtung ist Imposantes geleistet worden. Allerdings 
ist damit nicht gesagt, daß das Imposante auch immer das 
Zweckmäßigste ist und seine Absicht auf die Dauer erreicht.
	        

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Das Land Der Unbegrenzten Möglichkeiten. F. Fontane & Co., 1911.
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