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Die englische Agrarenquete von 1913

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Bibliographic data

Object: Die englische Agrarenquete von 1913

Monograph

Identifikator:
881859214
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4433
Document type:
Monograph
Author:
Petersilie, Alwin
Title:
Die Entwickelung der eingetragenen Genossenschaften in Preussen während des letzten Jahrzehnts
Edition:
Sonderabdruck aus dem "XXIV. Ergänzungshefte zur Zeitschrift des Königlich Preußischen Statistischen Landesamtes"
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Preussische Central-Genossenschafts-Kasse
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (68, 62 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Die Zentral- (Haupt-) Genossenschaften in Preussen am 1. Januar 1904
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die englische Agrarenquete von 1913
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil
  • Dritter Teil
  • Vierter Teil
  • Fünfter Teil

Full text

Erstes Kapitel. Genossenschaftswesen. 
45 
Die Staatsunterstützung ist uns später als auf dem Kontinent zu 
gefallen, doch ist sie in den letzten Jahren stetig vermehrt worden; im 
Fiskaljahre, das mit deni 31. März 1913 endete, wurden 180000 Mk. 
dafür ausgeworfen. Man hofft, mit der Zeit zwölf bis fünfzehn Haupt- 
genossenschaften, die das ganze Land umspannen sollen, zu gründen. 
Zweites Kapitel. Kreditwesen.' 
Das Problem, dem kleineren Farmer und Small Holder ver 
mehrte Möglichkeiten für Kredit zu beschaffen, ist in England in den 
letzten Jahren vielfach diskutiert worden. Unsere Umfrage hat die 
gegenwärtigen Zustände als höchst unbefriedigend im Sinne des kleinen 
Farmers und Small Holders gezeigt. Die darin liegenden Schwierig 
keiten bedeuten eine ernstliche Beschränkung der landwirtschaftlichen Ent 
wicklung. Der kleine Mann ist oft durch Mangel an Kapital und 
Kredit gezwungen, seine Produkte weit unter dem Marktpreis zu ver 
kaufen, eine geringe Zahl von Vieh zu halten und seinen Boden 
schlecht auszunützen. 
Seitdem die alten kleinstädtischen Bankgeschäfte von den Joint Stock 
Banks absorbiert sind, ist das frühere gute Einvernehmen zwischen 
Farmer und Bankier verschwunden. Die persönliche Solidität, ganz 
abgesehen vom Besitz, bildet keinen Sicherheitsfaktor mehr. Um sich 
kurze Darlehen zum Ausgleich der der Landwirtschaft eigentümlichen 
Periodizität der Einnahmen zu beschaffen, muß er jetzt oft Kredit bei 
den Händlern nehmen. Diese Art von Kredit ist unerwünscht wegen 
der hohen Zinsen und der Bindung an einen bestimmten Händler. 
Noch schlimmer ergeht es dem kleinen Mann, der dem Geldleiher von 
Beruf (Wucherer) in die Hände fällt. Um aber beim Händler zu 
bleiben, so findet sich oft, daß er die Ernte auf dem Halm unter Preis 
zu kaufen pflegt und dadurch ein reicher Mann wird. In der Hopfen 
industrie ist es noch schlimmer: die Verwalter der Hopfendarren sind 
immer bereit, Geld vorzuschießen, und es ist wohl nicht zu viel gesagt, 
daß die Hälfte des Hopfens mit geborgtem Geld produziert wird. 
Viele Farnier kaufen auf den Auktionen Vieh auf Kredit und 
zahlen 20 "o für einen sechsmonatlichen Kredit. 
Es herrscht eine Meinung darüber, daß die Kreditgenossenschaften 
das Allernötigste für den Small Holder sind. Leider bestehen erst 
wenige davon mit wenig Mitgliedern, besonders im Vergleich mit 
Deutschland.
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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