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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Untersuchung von Boden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

112 
Untersuchung von gebranntem Kalk. 
Kalk, Zement. 
Gebrannter Kalk. 
Bei einem Gehalt von mindestens 90 °/ 0 Calciumkarbonat sind die in der 
Natur vorkommenden Kalksteine geeignet, im gebrannten Zustande als Mörtelmasse 
verwertet zu werden. 
Bin gehaltreicher, gut gebrannter Kalk mit wenig Verunreinigungen löscht 
sich, mit Wasser übergossen, schneller zu einem zarten, unfühlbaren Mehl oder Brei 
als ein sogenannter magerer Kalk, welcher letztere ein mehr körniges Pulver oder 
einen sich sandig anfühlenden Brei liefert. 
Mit Sand oder Kies gemischt, liefert der Kalkhrei den Luftmörtel, welcher 
die Eigenschaft hat, nach einiger Zeit durch Wasserverlust und Kohlensäureauf- 
nähme eine feste Masse zu bilden, deren größte Festigkeit häufig erst nach vielen 
Jahren erreicht wird. Die chemische Untersuchung des gebrannten Kalkes und des 
Mörtels geschieht im allgemeinen nach den bei Bodenuntersuchungen und Kalkstein 
angegebenen Verfahren. Dieselbe ist auf die Bestimmung des Gesamtkalkes, des 
Calciumoxydes bezw. Hydroxydes, der Kohlensäure, der hydratischen Kieselsäure, 
des Sandes, der Tonerde und des Wassers zu richten. 
1. Bestimmung des Wassers. Ein einfaches Trocknen bei 105° genügt 
nicht, das chemisch gebundene Hydratwasser auszutreiben; auch ist ein Glühen nicht 
statthaft, weil hierdurch ein Entweichen der Kohlensäure herbeigeführt werden 
würde. Die Bestimmung des Wassers geschieht am besten in der W T eise, daß man 
1—2 g Masse in einem Platinschiffchen unter Durchleiten von trockner Luft 
im Verbrennungsrohr glüht, das entweichende Wasser in einem vorher gewogenen 
Chlorcalciumrohr 1 ) auffängt und zurückwägt; die Gewichtszunahme gibt das vor 
handene Wasser. 
2. Die Kohlensäure ward in 2—5 g Masse entweder aus dem Gewichtsverlust 
oder durch Auffangen in Kalilauge ermittelt, vergl. S. 15. Gut ausgebrannter Kalk 
darf nur Spuren oder höchstens bis 1 °/ 0 Kohlensäure enthalten. 
3. Bestimmung der nicht flüchtigen Bestandteile. 10 g gebrannter 
gepulverter Kalk werden unter Bedecken mit einem Uhrglase in einer geräumigen 
Porzellanschale in Salzsäure gelöst, auf dem Wasserbade zur Trockne verdampft) 
einige Zeit im Luftbade oder im Trockenschranke (zur vollständigen Abscheidung 
der Kieselsäure) erwärmt, mit salzsäurehaltigem Wasser aufgenommen, filtriert, aus 
gewaschen und das Filtrat auf 500 ccm gebracht. 
a) Kieselsäure und Sand. Der unlösliche, hinreichend ausgewaschene 
Rückstand wird getrocknet, geglüht und als Sand -f- Kieselsäure gewogen; darauf 
bringt man ihn in eine Porzellanschale oder besser Platinschale, kocht ihn längere 
Zeit mit einer hinreichenden, verdünnten Lösung von Natriumkarbonat und etwas 
Natriumhydroxyd aus, filtriert, wäscht genügend aus (vergl. S. 31 a «), trocknet) 
glüht und wägt wieder; das letzte Gewicht ist gleich dem vorhandenen Sand, die 
Differenz zwischen dieser und der ersten Gewichtsmenge gleich der hydratischen 
Kieselsäure. 
b) Tonerde (bezw. Eisenoxyd), Kalk und Magnesia. 25 com der salz- 
sauren Lösung werden erwärmt, mit Ammoniak bis zu eben eintretender alkalischer 
Reaktion versetzt, aufgekocht und schnell filtriert. Der Niederschlag ergib* 
Tonerde + Eisenoxyd. Soll letzteres besonders bestimmt werden, so fällt man 
!) Durch das Chlorcalciumrohr muß vorher einige Zeit trocknes Kohlensäurega s > 
darauf trockne Luft durchgeleitet sein.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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