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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Bestimmung der stickstoffhaltigen Substanzen. 
209 
Den so gefundenen Stickstoff-Gehalt pflegt man unter der Annahme von 16% 
Stickstoff in der stickstoffhaltigen Substanz mit 6.25 zu multiplizieren, um den Ge 
halt an „Eohprotein“ zu erhalten. 
Diese Art Bestimmung und Berechnung des Bohproteins wird für gewöhnlich 
als ausreichend angesehen. Sie ist aber nichts weniger als genau. Denn die Multiplikation 
des gefundenen Stickstoffs mit 6,25 gibt nur einen annähernden Ausdruck für den Gehalt 
an wirklichen Proteinstoffen, einerseits, weil die Futter- und Nahrungsmittel neben den 
Protein- oder eiweißartigen Verbindungen noch verschiedene andere Stickstoff-Verbindungen, 
w ie Amide, Alkaloide, Ammoniak, Salpetersäure usw. enthalten, welche nicht nur einen 
mehr oder weniger weit von 16 % abweichenden Stickstoff-Gehalt haben, sondern auch 
bezüglich ihrer Nährwirkung von den Proteinstoffen völlig verschieden sind, andererseits, 
weil die Proteinstoffe selbst in dem Gehalt an Stickstoff wie in ihrer Beschaffenheit von 
einander abweiohen. 
Nur bei den tierischen Proteinstoffen liegt der Stickstoffgehalt um 16°/ 0 
herum, bei den pflanzlichen Proteinstoffen, besonders in den Samen, ist derselbe nach 
den Untersuchungen von H. Bitthausen, 1 ) sowie nach denen von Weyl, Barbieri, 
E. Schulze, Meissl, Osborne, Glättenden u. a. weit höher und schwankt von 16,38 
bis 18,73°/ 0 . H. Eitthausen schlägt daher vor, für die einzelnen Gruppen der Samen 
je nach ihrem abweichenden Stickstoff-Gehalt verschiedene Faktoren für die Protein- 
Berechnung zugrunde zu legen, und zwar für: 
06 ° Mittlerer N-Ge- 
halt d. Protein 
stoffe 
< Gerstenkörner, Gerstenmehl, Gerstentreber, Mais, 
B Gruppe l Buchweizen, weisse Bohnen, Sojabohne, Kaps- und 
1, Eübsen-Pressrückstand 
Weizenkörner, Weizenfuttermehl, Weizenkleie, 
II. Gruppe J Roggenkörner, Eoggenfuttermehl, Eoggenkleie, 
' Haferkömer, Hafermehl, Erbsen, Saubohnen, 
Wicken, Candlenuts-Kuchen 
% 
16,66 
Protein- 
Faktor 
Hx 
17,60 
6,00 
5,70 
Bl- Gruppe 
Preasrückstände von: Leinsamen, Hanfsamen, Erd 
nuss-, Baumwollsamen, süssen und bitteren Mandeln, 
Haselnüssen, Paranüssen, Kizinussamen, Aprikoaen- 
kernen, Walnüssen, Sesamsamen, Sonnenblumensamen, 
Kürbiskernen, Kokosnüssen, Lupinen 
} 18,20 
5,50 
leicht Binse Vorschläge Bitthausens verdienen alle Beachtung. Indes wird es nicht so 
ein er a jj ln ’ über die richtigsten Faktoren zur Berechnung der Proteinstoffe schon jetzt zu 
Und Nah f meineD Einigung zu gelangen, weil bis jetzt nur ein kleiner Teil der Futter- 
der “'en Un B sm Btel nach dieser Kichtung untersucht ist und weil sich die Untersuchungen 
nicht auf 1 "'» 611 Bntter- und Nahrungsmittel nur auf einen Teil ihrer Gesamtproteinstoffe, 
j alle erstrecken. 
®ticlcatoffg 6n . s gibt die Berechnung des Bohproteins durch Multiplikation des gefundenen 
stoff en Ini t 6,25 nur einen mangelhaften Ausdruck für den wirklichen Gehalt an Protein- 
dieg e (lem ® run ^ e lst eine weitere Trennung der Stickstoff-Verbindungen, soweit 
Möglich w 'i. 611 Vorschlägen von B. Schulze, B. Sachsse, A. Stutzer u. a. zurzeit 
b höchst wertvoll. 
Werden' j^ e ' n P r °t e iu. a) Verfahren von A. Stutzer. 2 * * * ) Nach diesem Verfahren 8 ) 
Griem Bec]j~ ^ ^ er zu untersuchenden, durch ein 1 mm-Sieb gebrachten Substanz in 
Boi stärke 6 nf^ aS6 - " l ^ ^O ccm Wasser übergossen, zum Sieden erhitzt bezw. 
- ~ llle hlhaltigen Stoffen 10 Minuten im Wasserbade erwärmt, dann mit 0,3 
2) ^'/-^ionen 1896, 47, 391. 
3 ) Ein t .. an dwirtschaft 1881, 29. 473 und Kepertorium f. anal. Chemie 1885, 162. 
, Wal §’ er Gehalt an Pepton wird nach diesem Verfahren nicht mitbestimmt, 
'wirtschaftliche Stolle, s. Auflage. 14
	        

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Essays of Benjamin Franklin. G. P. Putnam’s Sons, 1927.
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