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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasser
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

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10* seine Lehre jedem sozialistischen oder kommunistischen Organisations plan den Weg und verhinderte sogar jede Reform, die darauf abzielte, die Lage der Armen zu verbessern, weil man sagte, daß sie doch keine andere Wirkung haben könnte, als die Anteile der Anteilhaber zur gleichen Zeit mit der zu verteilenden Menge zu vermehren, und folglich zu nichts führen würde. Trotzdem haben die Lehren Malthus’, obgleich sie so viele Er bitterung hervorgerufen haben, dem wirtschaftlichen Unterrichte als Grundlage gedient; manchmal, um, wie schon gesagt, berechtigte Forderungen zurückzuweisen, und dann auch, um große klassische, volkswirtschaftliche Gesetze aufzubauen, wie z. B. die der Grund rente oder des Lohnfonds. Auf der anderen Seite haben sie dazu gedient, die Familie und das Eigentum zu rechtfertigen, weil man beides als mächtige Hemmnisse gegen eine unbedachte Kinder erzeugung auf Grund der Verantwortlichkeit, die sie schaffen, dar stellte 1 ). halten. „Es mag unwahrscheinlich klingen, daß man mit Geld die Lage des Armen nicht verbessern kann, ohne die der Gesellschaft zu verschlechtern. Aber so unwahr scheinlich das auch klingt, so glaube ich doch, daß es die Wahrheit ist“ (S. 365). Hier gegen kann man einwenden, daß auch, wenn das Almosen keine Güter erzeugt, was selbstverständlich ist, es doch aus den Händen des Reichen in die Hände des Armen eine gewisse Verbrauchskraft überträgt. Die Verbrauchskraft des letzteren wird daher in dem Maße gesteigert, wie die Verbrauchskraft des ersteren beschränkt wird. Malthus verurteilt nicht nur das Geldalmosen, sondern auch das Sach- und sogar das Arbeitsalmosen; er erkennt es nur in der Form von Unterricht an, weil dieses eines der Güter ist, die jedermann hingeben kann, ohne den anderen etwas zu nehmen (S. 668). Eine so kategorische Ansicht scheint das Verbot jeder gesetzlichen oder privaten Unterstützung zu bedingen. Er verlangt auch: „die allmähliche Abschaffung der Armengesetze (poor laws) und jeder systematischen Unterstützung, die den Armen Hilfe bietet, auf die er rechnen kann; aber er erkennt die „glücklichen Erfolge der bei Gelegenheit mit Vorsicht gegebenen Hilfe“ an. Wenn es ihm auch nicht gelungen ist, die „poor laws“ zur Abschaffung zu bringen, so haben seine Ideen doch auf ihre Reorganisation 1832 Einfluß ausgeübt. Hervorgehoben muß werden, daß diese malthusische Lehre gerade das Gegenteil von dem ist, was heute in Frankreich gelehrt wird, wonach die Solidarität die christ liche Mildtätigkeit ersetzen soll; die Unterstützung soll nicht eine Wohltat für die Unbemittelten, sondern ihr gutes Recht sein und dem Individuum wie den privaten Einrichtungen entzogen werden, um in die Hände des Staates überzugehen. Aller dings werden in Frankreich die Ratschläge Malthus’ in Hinsicht auf die Präventiv mittel sogar von den Armen so genau befolgt, daß die von ihm befürchteten Gefahren, soweit das gesetzliche Unterstützungsrecht in Betracht kommt, nämlich das Anschwellen der Zahl armer Kinder, kaum zu fürchten sind. *) Es ist aber nicht nachweisbar, daß dies die Gedanken Malthus’ über diese Fragen gewesen seien. Was den Grundbesitz, oder wenigstens den kleinen Grundbesitz anlangt, sah er darin im Gegenteil einen Ansporn für die Vermehrung der Bevölkerung. Das merk würdigste aber ist, daß er sein Beispiel hierfür Frankreich entlehnt, wo heute gerade ber ate, luch _RDO auf der Bild reist inen Snt- Ent- atte dich do’s ons gut sein ■ff I, tfii 1

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Peach Culture in California. Univ. of Calif., 1930.
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