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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
883967979
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3049
Document type:
Monograph
Author:
Gehrke, Franz
Title:
Die neuere Entwicklung des Petroleumhandels in Deutschland
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 121 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Preisgestaltung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

t 
83 
soweit der Absatz in Frage kommt und höchstens werden noch einige 
hemmende, aber keineswegs hindernde Bestimmungen über das Ausmaß 
der Produktion getroffen. Da kann man sich nicht wundern, wenn der 
Wettkampf auf den anderen Tätigkeitsgebieten der Unternehmungen um so 
schärfer geführt wird. Organisation des Rohstoffbezuges und Ausge 
staltung der Technik heißt die Losung. Um so mehr werden sich die Unter 
nehmer diesen Aufgaben widmen, je mehr das Kartell jede selbständige 
Tätigkeit auf dem Gebiet des Absatzes unterbindet. Nur diese Wege ge 
währen die Möglichkeit, aus eigener Kraft die Rentabilität zu heben. Aus 
gestaltung der Produktionstechnik führt aber mit Naturnotwendigkeit zur 
Produktionssteigerung. So verschieben' sich von allen Seiten die Voraus^ 
Setzungen, auf denen das Kartell beruhte; eine Abänderung des KarteUver- 
trages wird unvermeidlich. Die Lebensdauer eines Kartellverträges kann 
sich also gamicht auf eine all zu große Zeitspanne erstrecken. 
Aus der Notwendigkeit der Kartellerneuerung entspringen große 
Gefahren, entspringt die Jagd um die günstigste Stellung im Kartell, um 
die größte Anteilsziffer. Zum Teil mögen persönliche Momente den An 
sporn zum Wettrennen geben: nämlich der ehrgeizige Wunsch, mit seinem 
Unternehmen an der Spitze zu marschieren. Zum Teil aber sind sachliche 
Momente die treibende Kraft, um existenzfähig zu bleiben, muß man mit 
der Technik Schritt halten, der technische Fortschritt aber verlangt 
Raum, die Möglichkeit der Produktionsausdehnung ist seine Voraussetzung. 
Wer glaubt, die Kartelle unterbänden den Trieb zum technischen Fort 
schritt, sie führten zur Stagnation, der irrt. Wo der Fortschrittstrieb er- 
erlahmt, sind andere Faktoren die Ursache, nicht die Kartelle. Dazu ist 
die Macht der Kartelle noch viel zu gering; sollten sie den Fortschritt 
unterbinden, dann müßten sie ganz anders in die Selbständigkeit ihrer 
Mitglieder eingreifen. 
b) Die Wege zur Erreichung des Kartellzweckes. 
Auf welchem Wege suchen nun die Kartelle ihr Ziel zu erreichen, 
welche Mittel wenden sie an, um den Unternehmungen eine Rentabilität 
zu sichern? Die Folgen des heftigen Wettkampfes äußern sich teils in 
dem Tiefstand der Preise und teils in der Höhe der Absatzkosten. In vielen 
Fällen ist es nicht möglich, die tieferen Ursachen des Mißverhältnisses 
zwischen Angebot und Nachfrage zu beseitigen, da klammem sich die 
kartellierten Unternehmungen an die äußeren Folgen des Wettkampfes 
und suchen durch Vereinbarungen die Absatzkosten und die Preise zu 
fixieren. 
Nur diejenigen Absatzkosten werden gemeinsam geregelt, die sich 
6*
	        

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Statistik Der Evangelischen Liebestätigkeit (Halboffene Und Offene Fürsorge) Und Jugendarbeit. Wichern-Verl., 1928.
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