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Krieg und Banken

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Bibliographic data

fullscreen: Krieg und Banken

Monograph

Identifikator:
884020851
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-8871
Document type:
Monograph
Author:
Weber, August http://d-nb.info/gnd/104075929
Title:
Krieg und Banken
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Leonhard Simion Nf.
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Krieg und Banken
  • Title page

Full text

12 
Die Ziffern zeigen eine ständige Zunahme des 
Metallbestandes nur aus den im Lande befindlichen Einzel 
beständen heraus, die selbst am 31. März 1915, trotz Quartals- 
termines, noch in die Reichsbank geflossen sind. Dieser Qold- 
zufluß hat der Reichsbank die Mitwirkung bei der Finanzierung 
des Krieges wesentlich erleichtert und daneben die Möglichkeit 
geboten, der Privatwirtschaft ihre volle Unterstützung zu leihen. 
Daß dieses geschehen ist und geschehen konnte, ist sehr ver 
dienstvoll. Soweit die Beziehungen der deutschen Banken und 
Bankiers zur Reichsbank in Frage kamen, ist die letztere den erste- 
ren weitgehend entgegengekommen. Sie konnte und mußte es 
aber auch tun, da ihr nicht unbekannt war, daß das Funda 
ment der deutschen Banken und Bankiers fest- 
gefügtundgesundwar, und es ist nicht bekannt geworden, 
daß die bei Kriegsbeginn einsetzende starke Inanspruchnahme der 
Reichsbank seitens der Banken durch Diskontierung von Wech 
seln sowie von Ziehungen eines Teiles der Debitoren auf die 
Banken, durch welche diese vorübergehend ihre Liquidität ver 
stärkten, der Reichsbank Verluste gebracht hätte. 
Darum ist es auch falsch, den Banken jede Mitwirkung bei 
der Aufrechterhaltung der deutschen Wirtschaft abzusprechen. 
Die Reichsbank brauchte nicht, wie dies in Frankreich in ein 
schneidenden Fällen nötig war, Bankinstitute zu stützen. Der 
Verlauf der finanziellen Mobilisierung wäre bei uns auch kaum 
ein anderer gewesen, wenn die Banken noch größere Barbestände 
oder Guthaben bei der Reichsbank gehabt hätten als sie tatsächlich 
bei Kriegsausbruch hatten. Es ist doch ohne weiteres klar, daß, 
wenn die deutsche Bankwelt an Stelle ihres großen Wechselporte 
feuilles größere Bargeldbestände ansammelte, die legitimen im 
Wechsel verkehr zum Ausdruck kommenden Ansprüche des Han 
dels und der Industrie an dem Geldmarkt an irgendeiner anderen 
Stelle ihre Unterkunft suchen und finden müßten. Wahrscheinlich 
wäre, wenn anders man der geschäftlichen Entwicklung keine 
schädlichen Hemmungen bereiten wollte, die Reichsbank die 
direkte Zuflucht für jene legitimen Wechselankäufe geworden. 
Dadurch wäre zwar auf der einen Seite ein größerer Bestand an 
Bankkreditoren bei der Reichsbank, auf der anderen Seite aber 
auch eine stärkere Belastung ihres Wechselportefeuilles erzielt 
worden, und nichts wäre gebessert gewesen:, bei Kriegsausbruch
	        

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Allgemeine Gesellschaftslehre. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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