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Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

Monograph

Identifikator:
885200373
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-11321
Document type:
Monograph
Author:
Wetter, Ernst http://d-nb.info/gnd/1051891450
Title:
Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Orell Füssli
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Funktionen der Lokal- und Mittelbanken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die historische Entwicklung der schweizerischen Lokal- und Mittelbanken
  • III. Der gegenwärtige Stand des Lokal- und Mittelbankwesens
  • IV. Die Funktionen der Lokal- und Mittelbanken
  • V. Die Sicherheit und die Liquidität
  • Vi. Die Rentabilität
  • VII. Die Konzentration im schweizerischen Bankwesen und ihre Folgen für die Lokal- und Mittelbanken
  • VIII. Die Sicherung der Depositen und die Revisionsverbände
  • IX. Schlusswort

Full text

57 
Hypothekarinstitute sind, den grossen reinen Hypothekarbanken der Städte 
und den vielen Spar- und Leihkassen, die vielfach im Hypothekargeschäft 
ihre Hauptanlagen finden. 
Und doch wäre für viele Gegenden die Tätigkeit der Lokal- und Mittel 
banken auch auf dem Gebiet des Hypothekarkredites schwer zu missen. 
Im Gegensatz zu einzelnen grossen Hypothekar-Aktienbanken konzen 
trieren sie im allgemeinen ihr Hypothekengeschäft gemäss ihren statu 
tarischen Bestimmungen auf die Schweiz, ja in sehr vielen Fällen auf ihren 
engern Kanton. Selbst das grösste Institut in dieser Beziehung ist vor 
wiegend lokal orientiert. Beträgt doch der Hypothekarbestand der Hand 
werkerbank Basel per 31. Dezember 1912 im ganzen 64,9 Milhonen Franken, 
wovon 44,7 Millionen Franken auf Basel, 4,9 Milhonen Franken auf die übrige 
Schweiz und 15,2 Millionen Franken auf das Ausland entfallen. Die Bank 
schreibt über diesen Punkt: „War in früheren Jahren das Hypotheken 
geschäft auf unsere Stadt beschränkt, so hat sich dies jetzt insofern ge 
ändert, als wir nun auch mit der übrigen Schweiz, sowie mit Deutschland, 
vorzugsweise der badischen und elsässischen Nachbarschaft in Beziehung 
getreten sind. Immerhin ist unser Hypothekengeschäft mit dem Ausland 
kein regelmässiges, und bis jetzt ist ein solches auch nicht beabsichtigt 
gewesen. Es handelt sich um Ausnahmefälle, die von Fall zu Fall genau 
geprüft werden und die selbstverständlich neben lohnenden Bedingungen 
alle wünschbaren Garantien bieten müssen.... Wir halten es überhaupt 
sowohl aus wirtschaftlichen, als 'auch aus banktechnischen Gründen für 
zweckmässig, auf das Ausland Forderungen zu haben.“ 
Neben ersten Hypotheken, die im allgemeinen zu billigen Bedingungen 
bei den Kantonalbanken und auch bei Sparkassen plaziert werden können, 
sind die Hypotheken der Lokal- und Mittelbanken vornehmlich Nachhypo 
theken, die durch Faustpfänder und Bürgschaft noch ergänzt werden. Für 
erste Belehnungen schreiben die Geschäftsbedingungen meist vor, dass sie 
nur 50% bis 2 / 3 des Verkehrs wertes betragen dürfen. Inbezug auf die Art 
der Hypotheken schreibt der Jubiläumsbericht der Handwerkerbank 
Basel, dass bei Einführung des Hypothekengeschäftes in den Geschäfts 
kreis der Bank (1866) gerade die Tatsache, dass ganz besonders Nachhypo 
theken auf Liegenschaften schwierig zu erhalten seien und nur zu erschwerten 
Bedingungen Abnehmer und Belehner finden, sie veranlasste, hier helfend 
einzugreifen, damit der gewerbetreibende Hausbesitzer seine Mittel zum 
Betriebe des Geschäftes flüssig machen könne. Auch die Bank in Langnau 
schreibt in ihrem Rückblick (1910), dass die Darlehen im ersten Rang fast 
ausschliesslich in die Tätigkeit der Amtsersparniskassen fallen, die infolge
	        

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Die Lokal- Und Mittelbanken Der Schweiz. Orell Füssli, 1914.
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