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Compte rendu des travaux de la Chambre Syndicale pendant lʹannée 1926

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Bibliographic data

Full text: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
890175551
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-11398
Document type:
Monograph
Author:
Großmann, Stefan http://d-nb.info/gnd/118542664
Title:
Ferdinand Lassalle
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag Ullstein & Co
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (260 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

—— ⏑ —— 
er meinte, daß sie größere Macht hätten als er, —Macht 
über ihn zum Bösen oder zum Guten. 
Und wieder muß hier ausdrücklich betont werden: die 
Frage, welche Dinge Macht über die Menschen haben, oder 
welche Dinge sie meinen, daß sie Macht über sie haben, und 
welche sie also als höheres Wesen ansehen, hängt ganz und 
gar von den Produktionskräften ab, die sie in der Natur 
anzuwenden im Stande sind, und von den Produktions— 
verhältnissen, in welchen sie leben. 
Aber bei der Untersuchung der Religion muß man in 
ihr zwei Arten unterscheiden. 
Die primitiven Menschen verehrten oft Dinge, von 
denen sie sich einbildeten, daß sie Macht über sie hätten. 
Gegenstände, von denen sie glaubten, daß sie auf ihr Los Ein— 
fluß haͤtten, hielten sie für heilig, göttlich. Schon durch seine 
Anwesenheit bei einem glücklichen oder unglücklichen Ereig— 
nis, konnte ein Gegenstand diese Macht bekommen. Ganz 
wie ein Kind ein Ding für lebend und mächtig hält, es 
liebt oder haßt, es straft oder liebkost, so war es bei den 
primitiven Menschen Ein Stein, ein Stuück Holz, ein 
Baum, ein Tier, ein Berg bekamen in dieser Weise in 
hrem Geiste göttliche Macht. 
—EEV —o 
Jene Art Religion ist nicht die Religion im engeren 
Sinne. Sie muß von dieser unterschieden werden. Denn 
jene Götter haben noch keine menschliche Gestalt, sie sind 
auch nicht bleibend, nicht „ewig“ Sie sind wechselnd und 
existieren nur zufällig. 
Aber doch ist diese Verehruug schon Religion. Im 
Gegenstande der Verehrung ist der Glaube an einen Stein 
oder einen Berg von dem Glauben an einen menschlichen 
Volt verschieden, aber im Wesen sind sie gleich. Der 
Glaͤube des Wilden an einen Stein ist im Wesen von der— 
sAben Att als der Glaube der Israeliten an einen himm— 
lischen König, des Sokrates und des Plato an einen Gott, 
der die Feeu schuf, der Christen an einen Vater, der katho⸗ 
lischen Kirche an eine außer der Welt sie beherrschende Drei— 
einigkeit, des Spinoza an, einen Gott, der das Weltall 
selbseest, des Kant an den Gott, den Schöpfer des sittlichen 
Gebots, des Hegel an den göttlichen Geist, der sich in der 
Wen derwirkuücht, usw. Der Boden aller dieser Glauben, 
so wohl des Negers als des Christen, des Plato und des 
Kant, Ist die Unkenntnis und die Machtlosigkeit der Natur 
und der Gesellschaft gegenüber. Ihre Triebkraft ist der 
Zelbsterhaltungstrieb, dem Leben und dem Tode gegen—
	        

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An Introduction to the Theory of Statistics. Griffin, 1927.
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