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Einführung in die Kriegswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Kriegswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
890184704
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6609
Document type:
Monograph
Title:
Festschrift für den 3. Internationalen Petroleumkongreß (Bukarest, September 1907)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag für Fachliteratur G.m.b.H
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (125 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Vorwärmung bei der Erdölverarbeitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in die Kriegswirtschaftslehre
  • I. Die Kriegswirtschaftslehre als Sonderdisziplin
  • II. Verschiedenartigkeit der Kriegswirkung
  • III. Das Problem der Reserven
  • IV. Arten der kriegswirtschaftlichen Bedarfsdeckung
  • V. Aufgaben und Wesen des Geldes
  • VI. Beschaffung von Zeichengeld
  • Beschaffung von Weltgeld
  • VIII. Organisation der unmittelbaren Realienbeschaffung
  • IX. Sicherung des Realienbedarfes für den Kriegsfall
  • X. Rückwirkungen des Krieges und der Rüstungen auf Geld und Kredit
  • IX. [i. e. XI.] Rückwirkungen des Krieges und der Rüstungen auf Produktion und Handel
  • XII. Der Kriegserfolg
  • Schlußbemerkungen

Full text

C' -X-Cv-V- 
— 33 
erforderlichen Geldes nicht variiert, denn es 
macht grundsätzlich keinen Unterschied aus, ob 
10.000 K auf dem Wege der Ueberweisung oder 
mit Noten gezahlt werden. Hingegen wird Geld 
jeder Art gespart, wenn die Organisation des 
Clearingverkehrs Verwendung findet. Das Wesen 
des Clearing besteht darin, daß eine Gruppe von 
Personen alle Forderungen untereinander kom 
pensieren, ganz gleich, weichen Charakter sie 
tragen. Im Falle der Tabelle XXII würde die 
Kompensation der Forderungen, die in einem 
Zeitpunkte zu erledigen wäre, ergeben, daß keiner 
keinem etwas zu zahlen hätte, die Geldsumme 
100 K bliebe unverändert bei A. In welcher 
Weise aber eine Kompensation wirkt, die einen 
Saldo ergibt, zeigt uns Fall II in Tabelle XXIII: 
Durch die Verwendung von Girogeld erspart 
man Metallgeld und Notengeld, sowie man durch 
die Verwendung von Notengeld Girogeld und Me 
tallgeld erspart; der Clearing dagegen erspart, 
wie wir eben gesehen haben, jede Art von Geld. 
Soweit zu Beginn kriegerischer Verwicklungen 
der Mangel an Zahlungsmitteln störend empfunden 
wird, kann durch Ausdehnung des Clearings Ab 
hilfe geschaffen werden. Freilich funktioniert diese 
Organisation im allgemeinen nur dann gut, wenn 
sie bereits in Friedenzzeiten entspreckend populär 
gemacht, wurde, ln Oesterreich-Ungarn ist der 
Clearing auf einen recht kleinen Kreis von Per 
sonen und Banken beschränkt. 
Diese Andeutungen führen uns zu dem Er 
gebnis, daß die Liquidität eines Systems nicht 
Tabelle XXIII. 
Clearing 
Fall 
Zustand 
Vor der 
Kompensation 
Nach der 
Kompensation 
Vor der 
Kompensation 
Nach der 
Kompensation 
Akt. 
100 D 
Pass. 
100 B 
100 D 
300 B 
200 
Akt. 
100 A 
300 A 
Pass. 
100 C 
500C 
200 
Akt. 
100 B 
500 B 
400 
Pass. 
100 D 
100 D 
Akt. 
100 C 
100 C 
Pass. 
100 A 
100 A 
Nötige 
Geldmenge 
400 K 
1000 K 
400 K 
Wir sehen, daß in dem uns bekannten 
Fall I durch Einführung des Clearing keine Geld 
zahlung erforderlich wird. Im Fall II dagegen 
wären ohne Clearing, wenn die Zahlungen im 
selben Augenblicke erfolgen müßten, 1000 K 
nötig; wenn dagegen der Clearing eingeführt wird, 
kompensieren sich die Zahlungen. C bekommt 
von der Gesamtheit 400 K, A und B zahlen 
an die Gesamtheit je 200 K. Die Zahlung 
wickelt sich in der Weise ab, daß A und B 
je 200 K dem C übergeben, so daß mit 400 K 
das Auslangen gefunden wird. Diese Zahlung 
von 400 K kann in vollwertigem Metallgeld, in 
metallischem Zeichengeld, in Notengeld oder in 
Girogeld erfolgen. Daß die Girogeldzahlung die 
Zahlungsmenge nicht verringert, sehen wir aus 
Tabelle XXIV. 
nur von der zur Verfügung stehenden Zeit ab 
hängig ist, sondern auch von der Organisa 
tionsform. Es kann beim Vorhandensein einer 
Clearingorganisation eine Gruppe von Konkursen 
vermieden werden, die sonst eingetreten wäre. 
Eine gute Organisation kann, wie wir sehen, von 
größter Wichtigkeit sein. Sie vermag zwar nicht 
den Mangel von Nahrungsmitteln, Kanonen usw. 
zu ersetzen, aber verhindern, daß nicht trotz 
Vorhandenseins genügender Produktions- und 
Konsumtionsquellen alles darbt und jede Operation 
gelähmt wird. Manche wollen sich mit dem Hin 
weis darauf beruhigen, daß es in allen Ländern in 
dieser Richtung gleich schlecht bestellt sei. Das trifft 
wohl nicht mehr ganz zu. In Deutschland und Frank 
reich werden Organisationen für den Kriegsfall bereits 
eifrig erörtert, für Oesterreich-Ungarn wären sieaber
	        

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