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A magyar korona országainak betegsegélyző pénztárai 1898-ban = Die Krankenkassen der Länder der ungarischen Krone im Jahre 1898

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Bibliographic data

fullscreen: A magyar korona országainak betegsegélyző pénztárai 1898-ban = Die Krankenkassen der Länder der ungarischen Krone im Jahre 1898

Monograph

Identifikator:
890185476
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-7558
Document type:
Monograph
Title:
A magyar korona országainak betegsegélyző pénztárai 1898-ban = Die Krankenkassen der Länder der ungarischen Krone im Jahre 1898
Place of publication:
Budapest
Publisher:
Pester Buchdruckerei-Actien-Gesellschaft
Year of publication:
1901
Scope:
1 Online-Ressource (164, 131 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Allgemeiner Bericht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • A magyar korona országainak betegsegélyző pénztárai 1898-ban = Die Krankenkassen der Länder der ungarischen Krone im Jahre 1898
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeiner Bericht
  • II. Tabellarische Ausweise

Full text

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Drittes Kapitel. 
Ware von der Realisierung ihres Preises zeitlich getrennt wird. 
Es genügt, die einfachsten dieser Verhältnisse hier anzudeuten. Die 
ne Warenart erheischt längere, die andere kürzere Zeitdauer zu 
Ihrer Produktion. Die Produktion verschiedener Waren ist an ver- 
schiedene Jahreszeiten geknüpft. Die eine Ware wird auf ihrem 
Marktplatz geboren, die andere muß zu entferntem Markt reisen. 
Der eine Warenbesitzer kann daher als Verkäufer auftreten, bevor 
der andere als Käufer. Bei steter Wiederkehr derselben Trans- 
Aktionen [Geschäfte] unter denselben Personen regeln sich die Ver- 
kaufsbedingungen der Waren nach ihren Produktionsbedingungen. 
Anderseits wird die Benutzung gewisser Warenarten, zum Beispiel 
“nes Hauses, für einen bestimmten Zeitraum verkauft. Erst nach 
Ablauf des Termins hat der Käufer den Gebrauchswert der Ware 
Wirklich erhalten. Er kauft sie daher, bevor er sie zahlt. Der eine 
Warenbesitzer verkauft vorhandene Ware, der andere kauft als 
bloßer Repräsentant von Geld oder als Repräsentant von künftigem 
Gelde. Der Verkäufer wird Gläubiger, der Käufer Schuldner. Da 
die Metamorphose der Ware oder die Entwicklung ihrer Wertform 
Slch hier verändert, erhält auch das Geld eine andere Funktion. Es 
Wird Zahlungsmittel.® 
Der Charakter von Gläubiger oder Schuldner entspringt hier aus 
der einfachen Warenzirkulation. Ihre Formveränderung drückt dem 
Verkäufer und Käufer diese neuen Stempel auf. Zunächst also 
nd es ebenso verschwindende und wechselweise von denselben 
Zirkulationsagenten gespielte Rollen wie die von Verkäufer und 
Käufer, Jedoch sieht der Gegensatz jetzt von Haus aus minder ge- 
mütlich aus und ist größerer Kristallisation fähig. Dieselben 
Charaktere können aber auch von der Warenzirkulation unabhängig 
Auftreten. Der Klassenkampf der antiken Welt zum Beispiel bewegt 
Sch hauptsächlich in der Form eines Kampfes zwischen Gläubiger 
Ad Schuldner und endet in Rom mit dem Untergang des plebejischen 
Schuldners, der durch den Sklaven ersetzt wird. Im Mittelalter 
‚det der Kampf mit dem Untergang des feudalen Schuldners, der 
ine Politische Macht mit ihrer ökonomischen Basis einbüßt. Indes 
Diegelt die Geldiorm — und das Verhältnis von Gläubiger und 
a uldner besitzt die Form eines Geldverhältnisses — hier nur den 
Sgensatz tiefer lLegender ökonomischer Lebensbedingungen wider. 
93 
> 
.., % Luther unterscheidet zwischen Geld als Kaufmittel und Zahlungs- 
Nittel, »Machest mir einen Zwilling aus dem Schadewacht, das ich hie 
Spt bezalen und dort nicht kauffen kann.“ (Martin Luther: „An die 
“Tarrherrn, wider den Wucher zu predigen. Wittenberg 1540.“) | 
* Ueber die Schuldner- und Gläubigerverhältnisse unter den englischen 
Handelsteuten Anfang des 18. Jahrhunderts: „Hier in England herrscht unter 
den Kaufleuten ein Geist der Grausamkeit, wie er in keiner andern ‚Ge- 
"llschaftsschicht und in keinem andern Lande der Welt zu finden ist. 
(An Essay on Credit and ihe Bankrupt Act. London 1707“, p. 2.)
	        

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Wie Kann Die Heimische Cognacindustrie Und Der Deutsche Weinbau Gefördert Werden? H. S. Hermann, 1905.
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