Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Leben und Lehre des Buddha

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
89019078X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6415
Document type:
Monograph
Author:
Pischel, Richard http://d-nb.info/gnd/11619202X
Title:
Leben und Lehre des Buddha
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck und Verlag von B.G. Teubner
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Das Leben des Buddha
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

20 
III. Das Leben des Buddha. 
in den geistlichen Stand zu treten, gab er den strengen Befehl zu 
verhindern, daß sein Sohn eine dieser Erscheinungen zu Gesicht 
bekomme. In jeder Himmelsgegend wurden in einem Abstande 
von Y 4 Meile von den Palästen Wächter aufgestellt, die niemanden 
einlassen durften. Die jüngeren Berichte sind reich an Wundern, 
die Buddha als Kind vollbrachte. Er beschämt seine Lehrer in der 
Schule, wozu sich wieder eine christliche Parallele findet, und er 
weist sich als Meister in allen Künsten und im Waffenhandwerk. 
Alle Berichte sind aber auch darin einig, daß er in seiner Jugend 
herrlich und in Freuden lebte. In den drei Palästen wurden ihm 
zur Bedienung 40000 Tänzerinnen gegeben, mit denen er, wie 
die Nidanakathä sagt, lebte wie ein Gott von Götterhetären um 
geben, ergötzt durch unsichtbare Musik. Neben den 40000 Tänze 
rinnen hatte er nach dem Imlitavistara noch 84000 Frauen. All 
mählich nahte die Zeit, wo seine weltlichen Neigungen ein Ende 
nehmen sollten, Während nach den alten Texten der Entschluß 
des Buddha, der Welt zu entsagen, seinem inneren Drange ent 
sprang, sind es in den jüngeren wieder die Götter, die ihn dazu 
veranlassen. Als der Prinz einst in den Park spazieren gefahren 
war, ließen die Götter ihm einen Engel in Gestalt eines uralten, 
zahnlosen, weißhaarigen, gekrümmten Mannes, der sich zitternd mit 
einem Stocke in der Hand bewegte, erscheinen. Als der Prinz von 
seinem Wagenlenker erfahren hatte, daß es das Los jedes Menschen 
sei, zu altern, kehrte er betrübt nach Hause zurück. Luddbodana 
ließ die Wachen verdoppeln und verschärfen, konnte aber nicht ver 
hindern daß die Götter auf gleiche Weise dem Prinzen einen mit 
einer ekelhaften Krankheit behafteten Menschen, einen Toten und 
schließlich einen wohlgekleideten, bescheidenen Mönch erscheinen ließen. 
Als der Prinz diesen gesehen, und der Wagenlenker ihm die Vor 
züge des Mönchstums geschildert hatte, kehrte er nicht, wie drei 
mal vorher, gleich nach Hause zurück, sondern setzte vergnügt seine 
Fahrt fort und ließ sich prächtig schmücken, wozu ihm die Götter 
den Visvakarman, den Künstler der Götter, schickten. Als er end 
lich, entschlossen, Mönch zu werden, seinen Wagen wieder bestieg, 
um heimzukehren, brachte ihn, ein Bote die Nachricht, daß ihm ein 
Sohn geboren sei. Da sprach er nach der Nidänakathä die viel 
leicht historischen Worte: „Ein ßähula 1 ) ist geboren, eine Fessel 
1) Die Bedeutung dieses Wortes ist unbekannt. Eine späte, nord 
buddhistische Legende bringt es in Verbindung mit Rähu, einem Dämon, 
dem man die Sonnen- und Mondfinsternisse zuschreibt.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Arbeitsrecht Der Čechoslovakischen Republik. Verlag des “Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik”, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.