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Logik des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Logik des Geldes

Monograph

Identifikator:
890261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15521
Document type:
Monograph
Author:
Moll, Bruno http://d-nb.info/gnd/117121045
Title:
Logik des Geldes
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (104 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Logik des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Methodologie
  • Zweites Kapitel. Das Problem des Endes als fundamentale Aufgabe der Logik des Geldes
  • Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
  • Viertes Kapitel. Eigener Lösungsversuch: Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes
  • Anhang. Fünftes Kapitel. Zur Systematisierung der Lehren vom Papiergelde

Full text

36 Drittes Kapitel. Die Geldiiteratur und der Versuch, zu Ende zu denken. 
gehört hierher. Doch hat Knapp gerade die Anweisungs 
theorie weniger entwickelt denn als Axiom vorausgesetzt. 
Der Metallismus ging aus vom sichtbaren und technisch 
verwertbaren Stoff; indem er hierin das Wesen des Geldes 
erblickt, sieht er eine Anomalie in denjenigen Phänomenen, 
die diesen Stoff vermissen lassen (Papiergeld). Die An 
weisungstheorie geht aus von der unsichtbaren Funktion; 
indem sie in ihr das Wesen des Geldes erblickt, erscheint ihr 
der technisch verwertbare Stoff als unwesentlich 1 , und ge 
rade die Phänomene zeigen nach ihr am klarsten und charak 
teristischsten das Wesen des Geldes, die ihn vermissen 
lassen. 
Lassen wir jetzt unsere Autoren selbst reden. Buquoy 
geht davon aus (S. 10), das Geld habe an und für sich 
keinen Wert, es wirke nicht wie andere Gegenstände seiner 
Natur und Wesenheit nach auf Erzeugung, sondern bloß durch 
die mit dem Gelde verbundene Meinung der Menschen. »Man 
darf sagen: Wer mit Getreide bezahlt wird, ist wirklich be- 
] Bei vielen Vertretern der Anweisungstheorie findet sich der Satz 
»das Geld habe keinen eigenen Wert«, ja dieser Satz kann geradezu als 
eine bloße Umschreibung des Ausdrucks, daß das Geld ein bloßes Zeichen 
sei, aufgefaßt werden. Indessen ist der erste Satz doch vorsichtig zu inter 
pretieren, wenn man seinen Vertretern nicht unrecht tun will. Wahr ist, 
daß zunächst alle Vertreter der Anweisungstheorie den eigenen Wert des 
Metallgeldes skeptischer betrachten als die Metallisten. Soweit sie ihn zu 
gestehen, leiten sie ihn zum größten Teil vom Geldgebrauch, von der 
Nachfrage zu Geldzwecken her, und sind deshalb überzeugt, daß der Wert 
der Metalle auf ein Minimum reduziert werden würde, wenn Demonetisierung 
einträte. Im übrigen ist ihre Stellung zum Wert des Geldes eine verschie 
dene. Otto Heyn, ein extremer »Chartalist«, gesteht dem Gelde doch 
einen Wert zu, aber dieser Wert liegt nach ihm nicht im Stoffe, sondern 
besteht unabhängig davon durch die Funktion. Wenn Buquoy und 
Oppenheim dem Gelde prinzipiell eigenen Wert absprechen, so ist damit 
bloß die fehlende Konsumtionsmöglichkeit des Geldes (im Vergleich zu 
Genußgütern und Gebrauchsgütern) gemeint. Auch Knapp leugnet nicht, 
daß das Metallgeld wertvolle Platten hat, er behauptet nur, daß der Stoff- 
wert dieser Platten gleichgültig sei für den Begriff_de§_Qeldes. ln Wirk 
lichkeit bildet er den Begriff des Geldes so, daß dieser den Stoffwert der 
Platten nicht als wesentlich mit umfaßt. Dies kommt zum Teil auf einen
	        

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Logik Des Geldes. Verlag von Duncker & Humblot, 1916.
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