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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die Gruppe der Geschäftsmänner 
113 
Stellungsprozesse allgemeiner und besser bekannt und weitgehend 
festgelegt sind 1 ). 
Andererseits haben die Löhne die Tendenz, in erster Linie 
durch die Produktivität der Arbeit bestimmt zu werden; da 
aber allgemein der Fortschritt der Technik die Produktivität 
der Arbeit erhöht, so erscheint das Steigen der Löhne als eine 
für unsere Zeit normale Tendenz. Sie wird durch zahllose 
Beobachtungen für die überwiegende Mehrzahl der Berufszweige 
bestätigt 2 ). 
Das Resultat dieser Gruppe zusammenhängender Erschei 
nungen : Sinken des Zinsfußes, der Grundrente und des Unter 
nehmergewinns, Steigerung der Konkurrenz und der Löhne, 
dazu Fallen der Preise der Massenkonsumartikel ist nun eine 
Tendenz zu größerer wirtschaftlicher Gleichheit der verschiedenen 
Klassen der menschlichen Gesellschaft. Diese Tendenz ist die 
glänzendste Rechtfertigung für die heutige, auf Freiheit der 
Arbeit gegründete Wirtschaftsordnung. Man kann sie nicht 
genug betonen. Lerò y-Beaulieu rühmt sich, durch deren 
Erweis die von der liberalen Schule arg vernachlässigten Ver 
teilungsfragen in den Vordergrund gerückt zu haben. Er scheint 
zu vergessen, daß Bas ti at bereits dieselbe Tendenz zur Gleich 
heit als einerseits aus der Konkurrenz, andererseits aus dem 
Sinken des Zinsfußes und dem Steigen der Löhne hervorgehend, 
gepriesen und sie als eine der hauptsächlichsten wirtschaftlichen 
Harmonien hingestellt hatte 3 ). Bastiat hatte sich allerdings 
mit einer oberflächlichem Beweisführung begnügt. Leroy- 
Beaulieu stützt sich seinerseits auf detailliertes, empirisches 
Beweismaterial; doch unterschätzt er die Bedeutung entgegen 
wirkender Tendenzen, wie z. B. diejenige von Kartellierungen 
und Monopolbildungen, und zweitens ist er viel zu rasch bei 
der Hand mit verallgemeinernden Schlußfolgerungen aus Be 
obachtungen, welche in der Hauptsache nicht über Frankreich, 
noch über die letzten drei Jahrzehnte hinaus reichen. Damit 
fällt er zurück in den alten Fehler der liberalen Schule. Man 
muß jedoch anerkennen, daß die ernstliche Berücksichtigung 
') Traité, Bd. II, p. 210 ff. 
2 ) Traité, Bd. II, p. 295 ff. 
3 ) Bastiat, Harmonies économiques, Gesamtausgabe von 1855—1856 
Bd. VI, Kap. 7, p. 223 ff. 
de Waha, Die Nationalökonomie in Frankreich. 
8
	        

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Der Österreichische Exporteur. [Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie], 1927.
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