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Die deutsche Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Wirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die wirtschaftliche Bewegung
  • 2. Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft
  • 3. Wirtschaft und politische Parteien
  • 4. Die Wirtschaft und die soziale Frage
  • 5. Industrie und Finanz
  • 6. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handels
  • 7. Das Handwerk im Rahmen der Volkswirtschaft
  • 8. Reichsverfassung und Wirtschaft
  • 9. Wirtschaft und Reparationspolitik
  • 10. Wirtschaftliches Organisationswesen
  • 11. Die wirtschaftliche Führerpersönlichkeit
  • 12. Die menschlichen Kräfte in der Wirtschaft
  • 13. Wirtschaftliche Betriebsmethoden
  • 14. Gewerblicher Urheberschutz
  • 15. Kommunale Wirtschaftsbetriebe
  • 16. Deutsche Wirtschaftsbeziehungen zu Österreich
  • 17. Die angewandten Naturwissenschaften im Dienste der Wirtschaft
  • 18. Wirtschaft und Steuerpolitik
  • 19. Die Gesundung der Währung in Deutschland
  • 20. Qualitätsarbeit
  • 21. Verkehrspolitische Aufgaben der Deutschen Reichspost
  • 22. Die wirtschaftliche Bedeutung der Seeschiffahrt
  • 23. Deutsche Wasserstraßenpolitik
  • 24. Verkehrspolitische Aufgaben der Reichseisenbahn
  • 25. Luftfahrt in Wirtschaft und Politik
  • 26. Messen und Ausstellungen
  • 27. Banken und Industrie
  • 28. Der Binnengroßhandel
  • 29. Die staatspolitische Bedeutung der Landwirtschaft
  • 30. Die wirtschaftliche Einstellung der öfentlichen Verwaltung
  • 31. Die wirtschaftliche Einstellung der Rechtspfege
  • 32. Die außenpolitischen Aufgaben der Wirtschaft
  • Index

Full text

56 Prof. Dr. E. Horneffer: 
time Herrscher, So sind sie den Hetzern in die Hände gefallen. Und 
auf diese Hetzer als den Ursprung alles Bösen wird das ganze Unheil 
unserer sozialen Verhältnisse abgewälzt, diese seien an allem schuld. 
Ich sage aber, die Hetzer müssen einen bereiten Boden finden, wenn sie 
mit ihren Hetzereien etwas ausrichten wollen. Wenn man schüren will, 
muß man einen brennbaren Stoff haben, der Feuer fängt. Sonst nützt 
alles Schüren nichts, Dann prallt alle Kunst der Verführung ab. 
Man wird erwidern, zu alledem sind die Arbeiter nicht reif. Gewiß 
sind sie nicht reif. Aber Schwimmen kann man nur im Wasser lernen. 
Nur die ständige, andauernde, ununterbrochene Übung, nur die lange 
Schule der Erfahrung, wirklich angewandter, unmittelbar ausgeübter Er- 
fahrung kann die menschliche Urteilskraft stählen und reifen. Im all- 
gemeinen kann man sagen, daß jede menschliche Gruppe, jede größere 
Gemeinschaft von Menschen in drei Unterabteilungen zerfällt. Diese 
Einteilung und Gliederung wiederholt sich bei allen einheitlichen Bil- 
dungen und sozialen Schichten, Berufen und Ständen, Ob es sich um 
eine gelehrte Körperschaft, ein Lehrerkollegium, ein Offizierkorps, einen 
Künstlerverein, eine Bauernschaft oder eine Arbeiterschaft handelt, 
spielt keine Rolle, Die gleichen menschlichen Gesetze dringen immer 
wieder durch, drängen immer wieder zum Vorschein, Ein Viertel des 
Kreises, der in Frage steht, ist im hohen Sinne strebsam und tüchtig, 
ringt mit Leidenschaft und Ehrgeiz um die Erfüllung der Aufgaben, die 
dieser Gemeinschaft gestellt sind, Zwei Viertel sind Mittelware, sind 
lau, nicht kalt und nicht warm, gleichgültig, gelangweilt; nur die nötige 
Pflicht ableistend, folgen sie den Führern gedankenlos, wer sich ihnen 
nun als Führer aufwirft, sie lassen sich dahin und dorthin reißen. Und 
das letzte Viertel ist völlig untüchtig, steht weit hinter den notwendigen 
Leistungen, die sie ihrer Gemeinschaft schuldig sind, zurück. Nun aber 
ist zu begreifen: es kommt ausschließlich auf jenes 
erste, strebsame Viertel an. Wir müssen uns endlich von 
der Suggestion der Zahl frei machen. Die Wenigen sind es, die Besten 
und Tüchtigsten, welche die Entscheidung geben. Kommen diese zu 
ihrem Rechte, finden diese die Erfüllung ihrer inneren Bedürfnisse, 
können sie ihre Kräfte rein. zur Entfaltung bringen, dann bestimmen sie 
damit das Urteil der ganzen Gruppe und Gemeinschaft, in die sie 
gestellt sind. 
Das Mißtrauen der Arbeiterschaft gegen das Unternehmertum ist 
grenzenlos. Die Spannung ist so groß, der Gegensatz so tief, daß es lange 
Zeit erfordern wird, diesen Gegensatz zu überwinden oder nur abzu- 
mildern. Selbstverständlich werden die Arbeiter zunächst den Unter- 
nehmern, die mit ihnen in einen dauernden Konnex zu treten suchen, 
alle ihre Angebote und Versuche vor die Füße werfen, Darüber darf
	        

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Die Deutsche Wirtschaft. Hobbing, 1926.
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