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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 2)

Monograph

Identifikator:
891221816
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76666
Document type:
Monograph
Author:
Neurath, Otto http://d-nb.info/gnd/118587420
Title:
Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Georg D. W. Callwey
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (231 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 2)
  • Title page
  • Contents
  • Fünfzehntes Buch. Drittes Kapitel. Kirchliches und politisches Reifen des Protestantismus
  • Viertes Kapitel. Kämpfe der Protestanten und der revolutionären Fürsten gegen den katholisch-absolutistischen Kaiser; Augsburger Reichstag und Religionsfriede des Jahres 1555
  • Sechzehntes Buch. Erstes Kapitel.Die naturalwirtschaftliche Reaktion, das Reich und die Territorien in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts
  • Zweites Kapitel. Niederländischer Aufstand; Gründung der nord-niederländischen Republik
  • Drittes Kapitel. Protestantismus und Gegenreformation im Reiche bis zur Sprengung des Reichstages im Jahre 1608
  • Viertes Kapitel. Union und Liga. dreißigjähriger Krieg, westfälischer Friede

Full text

Naturalwirtschaftliche Reaktion, Reich und Territorien im 16. Jahrh. 497 
werksgesellschaften wohl noch ein Menschenalter langsam dahin; 
doch schon um 1570 konnte er in einer Anzahl von Berawerken 
nur noch mit Verlust fortgeführt werden. 
Über den Bergbau hinaus aber litt die gesamte Industrie. 
Daß die Industrie der Massenartikel durch das Sinken des 
Ausfuhrverkehrs hart getroffen wurde, liegt auf der Hand. Aber 
auch die Erzeugung gangbarer Artikel für den einheimischen 
Verbrauch wurde durch den steigenden Abschluß der Territorien 
unterbrochen. Lebenskräftig blieb auf längere Zeit nur noch 
die Industrie der Luxus- und Galanteriewaren — noch weit 
und breit sprach man bis zum Schlusse des 16. Jahrhunderts 
von den Nürnberger geschwindigen Fünden —, bis auch 
diese Gewerbe dem Rückgang der sich verzehrenden Kaufkraft der 
Nation zu unterliegen begannen. 
Und mit der Erzeugung verfielen die gewerblichen Betriebs⸗ 
formen. Die mittelalterlichen Zünfte hatten noch bis ins 
16. Jahrhundert hinein ihre Lebenskraft in der Fortbildung 
der ihnen eigentümlichen Arbeitszerteilung bewiesen: Schmiede 
und Schlosser, Klingenschmiede und Messerschmiede, Gürtler 
und Spengler, Drechsler und Tischler, bisher vereint, waren 
in eigne Zunfte auseinandergegangen. Jetzt aber zeigte sich, 
daß die weitere Durchbildung dieser Entwicklung zu stocken begann. 
Wo es zu neuen Teilungen kam, da erschienen sie den Verbrauchs— 
bedürfnissen der Nation, die ihnen nicht mehr folgten, als künstlich 
und unpraktisch; überall erhoben sich kleinliche Kämpfe um die 
gegenseitige Abgrenzung der Erzeugungsgebiete: und die alte 
Gewerbeverfassung erwies sich gegenüber diesen inneren Kämpfen 
nicht mehr elastisch genug; ja in vielen Fällen zerbrach sie. 
Zugleich aber führte der Rückgang des Absatzes vornehm— 
lich in den alten Zünften auf verhängnisvolle Bahnen. Die 
Zünfte begannen die Preise willkürlich zu steigern; sie bildeten 
Verkaufsringe!; keine Spur fast ihres früheren gemeinnützigen 
Charakters blieb übrig. Und wenn ihr Verfahren öffentlicher 
Kritik unterworfen ward, so schlossen sie sich nur um so 
1 S. oben S. 64.
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1895.
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