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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

Verspüren Sie irgendwelche Ermüdung 
oder sonstige Beschwerden durch immer dieselbe Arbeit? Nach 
wieviel Stunden werden Sie gewöhnlich müde? 
Im vorhergehenden Abschnitte werden bereits einige Merk 
male angeführt, die als Maximum an Unlustaff ekten der berufs 
mäßigen Arbeit zu betrachten sind. Es leuchtet ein, daß dort, wo 
die geschilderten Umstände Zusammentreffen, die Arbeitsfreude 
verloren gehen müß. Physische Schädigungen, denen sich Unter 
ernährung, Schlafmangel, Nachtarbeit, Zerstückelung des Arbeits 
objektes durch die Maschine hinzugesellen .... der Zwang unter 
ein ewig gleiches Arbeitstempo .... diesem Zirkel von Unlust 
affekten vermag in den meisten Fällen die ungeschulte Arbeiter 
psyche sich nicht zu entziehen. Die Summation derselben bildet 
das Problem der Ermüdung. 
Was die Ermüdung bedeutet, ist noch nicht ganz geklärt. Wir 
dürfen indessen annehmen, daß bei derselben zwei verschiedene 
Vorgänge sich nebeneinander abspielen. Jede Arbeit in unserem 
Körper beruht auf der Zerlejgung zusammengesetzter Stoffe in 
ihre einfacheren Bestandteile; jeder Leistung in Gehirn oder 
Muskeln entspricht deminach ein Verbrauch an Kraftvorräten, 
welche den Heizstoffen vergleichbar sind, die unsere Dampfma 
schinen im Dienste verbrauchen. Soll die Arbeit lange Zeit hin 
durch vonstatten gehen, so muß für den Verbrauch Ersatz ge 
schaffen werden, weil sonst der Fortbestand des arbeitenden Ge 
webes in Frage gestellt oder doch seine Leistungsfähigkeit für 
längere Zeit erheblich vermindert wird. Weiterhin aber wirken 
manche der Zerfallsstoffe, welche die Arbeit erzeugt, auf die 
Gewebe unseres Körpers giftig, verändern sie und damit die 
Arbeitskraft. 
Das wichtigste Zeichen der Ermüdung ist ein temporäres 
Sinken der Arbeitsleistung. Hohe Temperaturen, hohe Feuch 
tigkeitsgrade, heftige Erschütterungen, gezwungene Körperhal- 
tung, einseitige Inanspruchnahme einzelner Muskeln etc. begün 
stigen den vorzeitigen Eintritt der Ermüdung. Das ganze Bild 
der Übermüdung, wie es unbestritten bei den Berufsarbeiten! 
zu beobachten ist, zeigt im höchsten Grade variierende Sym 
ptome. Psychische und individuelle Umstände wirken ebenfalls
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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