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Die Lehren des Marxismus im Lichte der russischen Revolution

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lehren des Marxismus im Lichte der russischen Revolution

Monograph

Identifikator:
89315170X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76526
Document type:
Monograph
Author:
Driault, Édouard http://d-nb.info/gnd/116222948
Title:
La question d'Orient depuis ses origines jusqu' à nos jours
Edition:
6. éd. mise au courant des derniers événements
Place of publication:
Paris
Publisher:
Librairie Félix Alcan
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 411 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Lehren des Marxismus im Lichte der russischen Revolution
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Marxismus und das Problem der sozialistischen Volkswirtschaft
  • II. Das wirtschaftliche Prinzip und der Sozialismus
  • III. Die Arbeitswertrechnung in der sozialistischen Wirtschaft
  • IV. Die Arbeitskosten und der Marktpreis
  • V. Der Einheitsplan der sozialistischen Wirtschaft
  • VI. Das Verteilungsproblem und der Sozialismus
  • VII. Die wirtschaftliche Freiheit und der Sozialismus
  • VIII. Die subjektiven Faktoren der sozialistischen Volkswirtschaft
  • IX. Der Sozialismus und die Landwirtschaft
  • X. Schlußbetrachtungen

Full text

lichen Sinne dieses Wortes den Kommunisten, die für eine 
autoritäre Verteilung der Wirtschaftsgüter eintreten, gegen- 
überzustellen. Allein in Wahrheit läßt sich in dieser Be- 
ziehung ein tiefes inneres Band ‚zwischen dem Sozialismus 
und dem. Kommunismus nachweisen. Nicht umsonst haben 
ja Marx und Engels ihr berühmtes Manifest als „Das kom- 
munistische Manifest‘ bezeichnet, und nicht umsonst hat der 
aktivistische Teil der russischen Sozialdemokratie sich im 
Augenblick. der sozialen Umwälzung in eine kommunistische 
Partei umbenannt. 
Die Marxisten, die den Kommunismus ablehnen, stellen 
sich vor, daß der sozialistische Staat die Arbeit seiner Bürger 
durch Bons bezahlen werde, die.sie nach freiem Ermessen 
gegen beliebige Wirtschaftsgüter werden eintauschen können. 
Da nun aber die Preise in der sozialistischen Gesellschaft 
unabhängig von dem Marktbedarf festgesetzt werden, so 
kann es hier kein Gleichgewicht zwischen Angebot und 
Nachfrage geben. Vielmehr wird der Preis mancher Wirt- 
schaftsgüter zu niedrig sein und die Nachfrage nach ihnen 
das Angebot übersteigen, während‘ der Preis anderer Waren 
wieder allzu hoch sein wird, so daß bei diesem die Nach- 
frage hinter dem Angebot zurückbleiben: wird. Es liegt nun 
auf der Hand, daß es sinnlos wäre, die ersteren Warengat- 
tungen denen zu überlassen, die sie zufällig zuerst ergattert 
haben, die zweiten aber in den Lagern vermodern zu lassen. 
So bleibt uns übrig, die einen wie die anderen Waren: von 
Staats wegen zu verteilen. 
Man wird vielleicht einwenden, daß ein solches Mißver- 
hältnis zwischen Angebot und Nachfrage nur ein vorüber- 
gehendes sein und die Produktion mit dem Fortschreiten der 
Wirtschaftsentwicklung sich an die Nachfrage anpassen 
werde. Allein auch in der kapitalistischen Gesellschaft, in 
der eine solche Anpassung das brennende Interesse der Un- 
ternehmer bildet, wird das Gleichgewicht zwischen Angebot 
und Nachfrage doch lediglich durch eine ständige, ja zu- 
weilen sogar recht erhebliche Sehwankung der Preise erzielt. 
Wie kann man nun: aber von der weitaus schwerfälligeren so- 
zialistischen Wirtschaft erhoffen, daß sie jenes Gleichge- 
wicht bei unveränderlichen Preisen herstellen werde? Die 
autoritäre Verteilung der Verbrauchsgüter muß also einen 
wesentlichen Zug im System des Sozialismus, der ja die Re: 
zulierung der Preise durch die Marktkonjunktur verwirft, 
67
	        

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Der Österreichische Exporteur. [Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie], 1927.
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