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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
89315170X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76526
Document type:
Monograph
Author:
Driault, Édouard http://d-nb.info/gnd/116222948
Title:
La question d'Orient depuis ses origines jusqu' à nos jours
Edition:
6. éd. mise au courant des derniers événements
Place of publication:
Paris
Publisher:
Librairie Félix Alcan
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 411 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

Siebter Abschnitt. 
während der Hunger nicht nur ein friedlicher, schweigsamer, unauf- 
hörlicher Druck, sondern als natürlichstes Motiv zur Industrie und 
Arbeit die machtvollste Anstrengung hervorruft.“ Alles kommt also 
darauf an, den Hunger unter der Arbeiterklasse dauernd zu machen, 
und dafür sorgt, nach Townsend, das Bevölkerungsprinzip, das be- 
sonders unter den Armen tätig ist. „Es scheint ein Naturgesetz, daß 
die Armen zu einem gewissen Grade leichtsinnig (improvident) 
sind (nämlich so leichtsinnig, auf die Welt zu kommen ohne goldene 
Löffel im Mund), so daß stets welche da sind (that there always 
may be some) zur Erfüllung der niedrigsten, schmutzigsten und ge- 
meinsten Funktionen des Gemeinwesens. Die Summe mensch- 
lichen Glückes (the fund of human happiness) wird dadurch sehr 
vermehrt, die Delikateren (the more delicate) sind von der Plackerei 
befreit und können höherem Beruf usw. ungestört nachgehen. .. - 
Das Armengesetz hat die Tendenz, die Harmonie und Schönheit, die 
Symmetrie und Ordnung dieses Systems, welches Gott und die Natur 
in der Welt errichtet haben, zu zerstören.“ ® , 
Fand der venetianische Mönch in dem Schicksalsschluß, der das 
Elend verewigt, die Existenzberechtigung der christlichen Wohltätig- 
keit, des Zölibats, der Klöster und frommen Stiftungen, so findet im 
Gegenteil der protestantische Pfründner darin den Vorwand, die 
englischen Armengesetize zu verdammen, kraft deren der Arme ein 
Recht auf kärgliche öffentliche Unterstützung besaß. 
„Der Fortschritt des gesellschaftlichen Reichtums“, sagt Storch, 
„erzeugt jene nützliche Klasse der Gesellschaft . .. welche die lang- 
weiligsten, gemeinsten und ekelhaftesten Beschäftigungen ausübt, in 
einem Worte alles, was das Leben Unangenehmes und Knechtendes 
hat, auf ihre Schultern nimmt und eben dadurch den andern Klassen 
die Zeit, die Heiterkeit des Geistes und.die übliche (das ist gut!) 
Charakterwürde (dignit6& conventionelle) verschaflt usw.“* Storch 
fragt sich, welches denn eigentlich der Vorzug dieser kapitalistischen 
584 
% „A Dissertation on the Poor Laws. By a Wellwisher of Mankind 
(The Reverend Mr. J. Townsend), 1786“, republished London 1817, p. 15 
39, 41. Dieser „delikate‘“ Pfaffe, dessen eben angeführte Schrift, nebst seiner 
Reise durch Spanien, Malthus oft seitenlang abschreibt, entlehnte den größten 
Teil seiner Lehre aus Sir J. Steuart, den er jedoch verdreht. Zum Beispiel 
wenn Steuart sagt: „Hier, in der Sklaverei, existierte eine gewaltsam® 
Methode, die Menschheit arbeitsam (für die Nichtarbeiter) zu machen. ... - 
Die Menschen wurden damals zur Arbeit (das heißt zur Gratisarbeit für 
andere) gezwungen, weil sie Sklaven von andern waren; die Menschen sind 
jetzt zur Arbeit (das heißt zur Gratisarbeit für Nichtarbeiter) gezwungeB, 
weil sie die Sklaven ihrer eigenen Bedürfnisse sind“, so schließt er deswegen 
nicht, wie der fette Pfründner, daß — die Lohnarbeiter stets am Hunger- 
tuch nagen sollen. Er will umgekehrt ihre Bedürfnisse vermehren und die 
wachsende Zahl ihrer Bedürfnisse zugleich zum Sporn ihrer Arbeit für „die 
Delikateren“ machen. 
2. Storch: „Cours d’Economie Politique, &d. Petersbourg 1815“, vol. IIL 
p. 223,
	        

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Konserven Und Konservenindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1907.
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