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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die politische Organisation des Staates
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

87 
Unzuständigkeit ihrer Anhänger draußen im Lande exemplifizieren. 
So gut wie es tote Männer gibt, so gut gibt es auch tote Ideen. Die 
Deputierten der Minoritäten könnten die Anzahl der Fragen, mit denen 
sich zu befassen das Parlament gezwungen ist, vermehren, ohne jedoch 
deshalb eine durchdachte, wohlüberlegte Gesetzgebung im geringsten 
zu bereichern oder den Nutzen parlamentarischer Diskussion auch nur 
durch einen Satz zu vergrößern. Folglich ist auch die Minoritätsver 
tretung keine so einfache und unwiderlegbare Forderung elementarer 
Gerechtigkeit, wie es beim ersten Anblick erscheint. 
Wir haben noch den Fall aktiver und organisierter Minoritäten, die 
einen bedeutenden Umfang erreicht haben, zu behandeln. Bei der Er 
örterung mag uns die Temperenzlerpartei im Geiste als Typus vor 
schweben. Gegenwärtig müssen diese tätigen Minoritäten ihre beson 
deren Zwecke in einem Programme formulieren, das noch andere Ziele 
postuliert. Sie haben ihre Forderungen mit anderen Interessen und 
Ansprüchen zu verknüpfen und müssen bei einer Partei und in einem 
Programme Unterschlupf finden. Unserem heutigen Systeme wird vor 
geworfen, dies bedeute einerseits, daß eine einflußreiche Richtung die 
Bedingungen diktiere, unter denen sie sich mit einer anderen Partei ver 
binden will, und folglich die ganze Partei als Preis ihrer Gefolgschaft 
gefangen nähme; und andererseits, daß es Leute zwänge, die über einen 
Punkt ein überzeugtes Urteil haben, für ihnen in Wirklichkeit unsym 
pathische Vorschläge zu stimmen, nur um dadurch ihre eigenen Haupt 
interessen zu fördern. Diese Anklagen werden jedoch gewöhnlich aus 
Parteitaktik erhoben und von Oppositionen verwertet, um ihren 
Gegensatz gegen Regierungsprogramme zu rechtfertigen. Das Körn 
chen Wahrheit, das sie enthalten, ist wirklich bedeutungslos. Eine 
Partei kann man nicht von ihren Taten trennen; ihre Flügel sind nicht 
durch ein mechanisches Band an sie geknüpft, sondern sie werden 
durch einen gemeinsamen Zweck vereint. Wenn die Temperenzler- 
partei in der Regel mit den Liberalen zusammen arbeitet, so nur 
deshalb, weil irgendein Teil des ihm zugrunde liegenden Prinzips 
die übrigen Programmpunkte des Liberalismus mit den Hauptbestre 
bungen der Temperenzlerbewegung verbindet. Wie ich jetzt darlegen 
werde, muß der Abgeordnete der Temperenzler, auf welche Weise er 
auch gewählt worden sein mag, mit irgendeiner Partei kooperieren, 
um seine Wünsche durchzusetzen. Die Koalition muß also im Parla
	        

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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien Und Italien in Der Vor- Und Nachkriegszeit. Reimar Hobbing, 1927.
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