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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Partei und das Parlament
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

121 
industriellen und politischen Fürsten finden. Diese auserlesene Ver 
sammlung wäre lieblich anzuschauen, nur fehlt ihr das frische, rote 
Blut wirklicher Realität. Ohne historische Traditionen und ohne er 
erbte alte Würde wäre sie nur ein Scheinsenat, genau so wie die Pluto- 
kratie eine unechte, falsche Aristokratie ist. Ein Senat wächst, aber 
er kann nicht gemacht werden; außerdem kann er nicht in einer 
beliebigen Periode der nationalen Evolution erscheinen, seine Zeiten 
sind vorüber. Ebensowenig wie wir die Gerichtszweikämpfe wieder 
einführen können, ebensowenig können wir heute das Institut des 
Senats ins Leben rufen. Die erwählten Peers würden ihre Klasse 
vertreten und von deren Fleische sein. Die Männer der Wissenschaft 
würden sich inmitten geadelter Brauereibesitzer so fremd fühlen und 
für die legislative Arbeit so unbrauchbar sein wie bisher 1 . Die Han 
delskönige wären Plutokraten, die Zivilbeamten wahrscheinlich un 
bedeutende Bureaukraten. Es gibt wahrlich wenige Dinge, die die 
Zukunft der Demokratie mehr schädigen könnten, als die Verleihung des 
Peertitels an Zivilbeamte. Die Leute, die daheim unter der unmittel 
baren Leitung von Ministern, die dem Parlamente verantwortlich sind, 
ihren Dienst verrichten, mögen wohl die Fähigkeit bewahren, in Über 
einstimmung mit der öffentlichen Meinung zu regieren. Aber jene Be 
amten, die in Gebieten wie Indien oder Ägypten höhere Ämter über 
nehmen, kehren vom Geiste des Tyrannen beseelt zurück, dessen Wille 
Gesetz war und der die Masse des Volkes tief verachtet. Der Mann, 
der unterworfene Völkerschaften zu beherrschen gewöhnt gewesen ist, 
hat ein zu schlechtes Übungsfeld gehabt, als daß er im Repräsentan 
tenkörper mitwirken könnte. Es sprechen Gründe dafür, daß solche 
Reichsbeamten für das Herrenhaus nicht wählbar sein sollten, wenn 
sie von ihren Prokonsulaten und Satrapien zurückgekommen sind. 
Die konstitutionellen Funktionen des Hauses der Lords müssen je 
doch unabhängig von seiner Zusammensetzung betrachtet werden. Von 
1 Wäre dies alles, so könnte man gute Miene zum bösen Spiele machen, doch die 
Wissenschaft ist bedeutend durch die Sitte geschädigt worden, die Gelehrten mit 
der Pairs- und Ritterwürde zu schmücken. Siehe Whitman: Imperial Germany, 
Kapitel über das „Intellectual Life“: „Der deutsche Idealismus stellt die 
Wissenschaft auf ein solch hohes Piedestal, daß es fast als eine Entwürdi 
gung betrachtet wird, wenn sich ihre Jünger auf das Geldverdienen legen." Auf 
England zurückkommend, bemerkt er dann: „Bei uns fehlt der Wissenschaft 
die ideale, vergeistigte Würde, die sie in Deutschland hat. Faraday — hierin 
eine seltene Ausnahme — hält eine Tradition hoch, die leider keine Verehrer ge- 
gefunden hat.“
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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