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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Der Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

20 
tigt werden. Der Umwandlungsprozeß von Arbeit und Rohmaterial in 
Güter, von Werten in Gebrauchswerte und die völlige Durchführung 
des als Austausch bekannten Assimilationsverfahrens müssen von 
einem Organ vollzogen und geleitet werden, das sämtliche Bedürfnisse 
des politischen Körpers vertritt. Und diese Auffassung von der sozia 
len Organisation ist es eben, die den Sozialismus von bloßer Philan 
thropie und der anarchistischen Gedankenwelt deutlich unterscheidet. 
Es ergibt sich also, daß der Gesellschaft von den Gesetzen ihres Da 
seins die Notwendigkeit aufgezwungen wird, den Staat zu erhalten. 
Der Staat erfüllt eine notwendige Funktion, er ist ein Teil der sozia 
len Ökonomie, und dies wirft ein neues Licht auf das Steuerwesen. 
Der Staat bedarf der Einnahmen, die aber nicht notwendigerweise 
aus den Einkommen der Einzelnen zu stammen brauchen, wie die 
Ökonomen der individualistischen Schule behaupteten. Das Einkom 
men des Staates wird genau so gut erworben, wie ein persönliches 
Einkommen, und die überlegene Richtigkeit der sozialistischen Lehre 
bewährt sich auch hier wieder. Hinsichtlich der Steuergesetzgebung 
ist der Individualist nie mit sich ins Klare gekommen. Wohl war es 
ganz unbestreitbar, daß der Staat durch Kreierung einer diploma 
tischen Körperschaft für die auswärtigen Angelegenheiten, durch 
Schaffung einer Armee für Verteidigungszwecke, durch Einsetzung 
eines Richterstandes für die Rechtsprechung und durch die Errich 
tung von Zivilbehörden für den Verwaltungsdienst den Reichtum und 
die Wohlfahrt der Nation erhöht hat. Sobald aber die Kosten hier 
für aufgebracht werden sollten, fand der Individualist zuerst nichts 
gerechter als die Besteuerung des Luxus und späterhin die Umlagen 
auf große Einkommen. Mit Entschuldigungen ist das System der Be 
steuerung eingeführt worden. Man setzte voraus, daß die besteuerten 
Einkommen verdient worden wären, und es war der mächtige Staat, 
der mit der Pistole in der Hand den wehrlosen Bürger vor die Wahl 
stellte: 5 % deiner Börse oder das Leben. In ihrer glücklichsten Aus 
prägung vertrat die Lehre die Ansicht, daß das Einkommen einer 
Person das Maß des Nutzens anzeige, den sie dem Staate verdanke, 
obgleich dies natürlich nicht den Tatsachen entspricht. Bezieht je 
mand aus Konsols ein Jahreseinkommen von 100 Pfund Sterling, so 
erwächst ihm aus dem Staate mehr direkter Vorteil als einem anderen, 
der durch seine ärztliche Geschicklichkeit jährlich 1000 Pfund Sterling
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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