Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Eisenindustrie in Südrußland

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schluß
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

127 
Infolge dieser Ursachen konnte der Ural in den letzten Zeiten 
der Konkurrenz Südrußlands keinen ernsten Widerstand entgegen 
setzen. Und so sehen wir, daß die Roheisenproduktion des Urals 
im Dezennium 1898—1908 von 44 Millionen Pud auf 35 Millionen 
Pud gefallen ist 1 . 
Diese beiden Ursachen sind aber vorübergehende Erscheinungen. 
Die neuen rein kapitalistischen Produktionsverhältnisse dringen in 
der Gegenwart allmählich auch in die Uralschen Eisenwerke ein, 
und die technische Revolution vollzieht sich hier, obwohl sehr langsam, 
so doch stetig. Je schneller hier diese Umwälzung in der Eisen 
technik vorwärts schreitet, desto mehr wird die Konkurrenzfähigkeit 
des Bezirks wachsen, und seine Lage auf seinen umliegenden Absatz 
märkten stärken. Wir kommen also zu dem Schlüsse, daß die Wieder 
belebung des Urals früher oder später wieder in Frage kommen 
wird, im Zusammenhänge damit auch die Steigerung seiner relativen 
Bedeutung in der russischen Eisenindustrie. 
Die anderen Gebiete, die für die russische Konkurrenz noch in 
Betracht kommen können, sind das polnische und nördliche Gebiet 
und Zentralrußland. Die zwei ersten Gebiete könnten wohl zu be 
deutender Entwicklung gelangen, unter der Voraussetzung, daß das 
jetzt in Rußland herrschende prohibitive Zollsystem für Rohstoffe 
(Eisenerz und Steinkohle) zusammenbricht 1 2 . Bei der freien Einfuhr 
von schlesischem Koks könnte das polnische Gebiet seine Tätigkeit 
bedeutend erweitern und seine selbständige Stellung im Verhältnis 
zum Süden behaupten. In noch günstigere Verhältnisse könnte bei 
der freien Einfuhr der Rohstoffe der Norden gelangen. Für die 
Entwicklung der Eisenindustrie fehlt hier gutes Eisenerz einerseits 
und Steinkohle andererseits. Dagegen sind hier die Absatzverhältnisse 
wegeu der Nähe St. Petersburgs und der relativ entwickelten Metall 
industrie sehr günstig. Bei der Konsumtion der guten norwegischen 
Eisenerze, deren Transport bis St. Petersburg bloß 7 Kop. pro Pud 
ausmacht und die als Ersatz für die relativ armen Olonetzschen 
Eisenerze dienen könnten, und bei der Verwendung englischer Stein 
kohle könnte hier eine bedeutende Eisenindustrie entstehen; um so 
mehr, da auch hier (im Gouvernement Olonetz) kolossale Mengen 
von Wäldern vorhanden sind, was die Heizungsverhältnisse sehr 
vereinfacht. 
Wir sehen also, daß nur eine Reihe von günstigen Bedingungen 
die beinahe monopolistische Lage der südrussischen Eisenindustrie 
bestimmt hatte und ihr gegenwärtiges Wachstum im Vergleich mit 
den anderen eisenproduzierenden Gebieten hervorrief. 
1 Farmakowski a. a. 0., S. 15. 
2 In den baltischen Häfen beträgt gegenwärtig der Zoll für Eisenerz 10,5Kop., 
für Koks 2,5 Kop. und für Steinkohle 1,5 Kop.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.