Full text: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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schäften.Aber auch in Deutschland bestehen zahlreiche Verbindun 
gen mit landwirtschaftlichen Verkaufsgenossenschaften, wie uns nach 
stehende Angaben^) für das Jahr 1912 zeigen. 
Direkter Bezug der Konsumgenossenschaften des Zen 
tralverbandes von landwirtsch. Genossenschaften M. 8,114,553 
Direkter Bezug dieser Konsumgenossenschaften von 
Landwirten „ 15,212,529 
Zusammen M. 23,327,082 
Direkter Bezug der Großeinkaufsgesellschaft von deut 
schen landwirtsch. Genossenschaften M. 1,715,077 
Direkter Bezug der Großeinkaufsgesellschaft von deut 
schen Landwirten „ 992,278 
Summa M. 26,034,437 
gegen M. 9,872,786 
im Jahre 1914. 
Der direkte Bezug der Großeinkaufsgesellschaft von 
landw. Genossenschaften des Auslandes betrug „ 1,265,629 
Was den Verkehr mit den Arbeitsgenossenschaften be 
trifft, so sind hier die Konsumvereine bei der mißlichen Lage jener 
Genossenschaften wenigstens in Deutschland in der Regel gezwungen, 
sie mit Kapital zu unterstützen. Das Ende ist dann meist, daß 
die Konsumgenossenschaften diese Genossenschaften übernehmen, deren 
Hauptabnehmer und Kapitalstütze sie schon vorher waren. Letzten 
Endes werden sie dann Produktivabteilungen der Großeinkaufsgesell 
schaft. 
III. Der Güterbezug von konsumgenossenschaftlichen 
Einkaufszentralen. 
1. Die Entstehung der konsumgenossenschaftlichen 
Einkaufszentralen im In- und Ausland. 
Die Hauptbedeutung unter den Lieferanten der Konsumvereine 
haben unzweifelhaft die Einkaufszentralen im Laufe der Zeit 
bekommen. „Konsumvereine — örtliche Eigenproduktion, Großein- 
15 ) Vgl. S. 27. 
16 ) Zusammengestellt nach den Angaben im Jahresbericht des Zentral 
verbandes für 1913 S. Iss.: Material zur Beurteilung der Frage des Waren 
bezugs der Konsumgenossenschaften von landwirtschaftlichen Verwertungs 
genossenschaften. Dorthin verweise ich auch wegen aller Einzelheiten.
	        
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