fullscreen: Valuation, depreciation and the rate base

und die luftigen hellen Arbeitsräume wurden viele Gegenftände aus der 
Bürgerfchaft geftiftet. Die Stadtverwaltung (teilte für die Kochkurfe 2 voll- 
ftändige Kücheneinrichtungen, fowie für die Gartenarbeit ein nahegelegenes 
Grundftück zur Verfügung. 
Das Tagesheim wird von 
einer Gewerbelehrerin und 
von einer Hausmutter geleitet. 
Der Unterricht wurde anfangs 
von 35 teils befoldeten, teils 
freiwilligen Lehrkräften erteilt 
und zwar war für jeden Kurfus 
eine Fadikraft gewonnen, der 
je eine Helferin zur Seite fand. 
Allmählich i|t je einer be 
foldeten Lehrkraft eine größere 
Anzahl von Stunden über 
tragen worden, fodafi jetf, 
aufer der Leiterin und der 
Hausmutter, nodi 6 befoldete 
und 2 ehrenamtlidie Lehrkräfte tätig find. 
Allmählidi maditen fidi für das Tagesheim die allgemeinen Sdiwierig- 
keiten in der Befchafung von Material zu Näharbeiten geltend; dazu kam 
die größere Möglidikeit, bezahlte Arbeit zu finden, fodaf? in der Zahl der 
Schülerinnen (Idi ein Rüd^gang bemerklich madite. 
Die Kurfe wurden bereits im 2. Jahre von 8 Wodien auf die Dauer 
von Tertialen erweitert und der Unterricht in den Ferien ausgefeft. Die 
Hausmutter verfammelte jedoch in diefer Zeit die Mäddien öfter zu Spiel 
und Wanderungen um (idr, wie fie |ich audi durch Hausbefudie und perfön- 
lieh Fühlung mit den Eltern der Mädchen annimmt. In der Regel wurde 
in den Ferien wöchentlidi je eine Tageswanderung mit durdifchnittlidi 30 
Teilnehmerinnen und eine Halbtagswanderung mit durdifchnittlidi 20 Teil 
nehmerinnen veranftaltet. Zwölfmal wurden die Mäddien zu gefelligen 
Nachmittagen im Heim verfammelt. 
Sämtlidie Lehrkräfte treten an befonderen Elternabenden, die ftets fehr 
zahlreich befudit find, mit den Eltern der Schülerinnen in perfönliche Ver 
bindung. Es fanden in jedem Kurfus Elternabende ftatt, die mit Vorträgen 
wie: „Zweck und Aufgaben des Tagesheims“, „Bilder aus dem Frauen 
leben“, „Berufswahl“, „Die Gefundheit unferer Jugend“, „Mutter und Kind“,
	        
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