Full text : Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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: i  sefabrik  Ludwig  Trick,  G.  m.  b.  H.,
•i  Kehl  i.  Baden.
1RTSEINRICHTUNGEN.  Dieses  unter  einer  Einzelfirma  im  Jahre  1883
::t  1901  einer  Gesellschaft  m.  b.  H.  gehörende  Fabrikunternehmen  besitzt
8 ;;  ahrtseinrichtungen:
gärten  umgebene  Beamten-  und  Arbeiterwohnhäuser,  welche  36  Fa-I:
  ;esunde  Unterkunft  gewähren;
Bad,  Gesellschaftszimmer  und  Bibliothek  ausgestattetes  Ledigenh
  r  alleinstehende  Arbeiter,  welches,  sobald  nötig,  auf  doppelte  Größe  auswerden ­
  soll;
:r-Schwarzwald  gelegenes  Erholungsheim  für  Angestellte  und  deren  Fa-Sl-

  des  Betriebes  sind  durch  geräumige  Speisesäle,  eine  Kantine,  in  welcher
*'■  und  Getränke  verabreicht  werden,  Brausebäder  usw.  der  modernen  Arbeiterentsprechende ­
  Einrichtungen  geschaffen  worden;
g:  -s.
tete  Arbeiter  mit  mehr  als  drei  Kinder  erhalten  für  jedes  weitere  Kind
:  iessen  14.  Lebensjahre  eine  Kinderzulage  von  10  Pfg.  pro  Tag;
fr
:■  Iwig  Tricksche  Arbeiterstiftung,  die  zuletzt  über  ein  Kapital  von  37  000
j:  erfügt,  gewährt  bedürftigen  Arbeitern  Unterstützungen  aus  den  Zinsen;
anläßlich  des  25  jährigen  Bestehens  der  Firma  ins  Leben  gerufene,  Tricksche
ns-  und  Witwenversorgungs  -  Stiftung,  welcher  die  Firma  100  000  M.
::  e  und  hierzu  die  Verpflichtung  übernahm,  den  Fonds  durch  jährliche  Zu-_
  g  von  5000  M.  auf  150000  M.  zu  erhöhen  und  auf  dieser  Höhe  zu  erhalten,
j:  tiftung,  welche  unter  staatliche  Aufsicht  gestellt  wurde,  gewährt  arbeitsunj
  Arbeitern  und  Angestellten  mit  mindestens  10  jähriger  Dienstzeit  und  bei  Todes-*:
  _ n  Witwen  eine  lebenslängliche  Pension  nach  den  dafür  aufgestellten  Satzungen;
n  Arbeitern  und  Angestellten  werden  hierfür  keinerlei  Beiträge  erhoben.

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