Alter II
<D
T3
C
5
Durchschn.
Wochenverdienst
Art der
sschäftigung
Tägliche
Arbeitszeit
Jhr.
£
M.
m
Std.
45
6
25,—
Stuhlmeister
io 3 A
Meine Praxis erforterd wenig Denken
aber wenn einige lichte Augenblike
eintreten so denke ich immer an mein
Wirtschaftsleben. (3.) [T. F.]
46
10
24-Spinner
10
Die Maschine erfordert viel Aufmerksamkeit,
jedoch sieht es manchmal
bunt genug im Kopfe aus. Da denke
ich über besonders schwer verständliche
Stellen aus irgend einem Buche
nach. Halte eine Rede vor einem tausendköpfigen
Publikum, dichte eine
Geschichte zusammen, die ich abends
dann meinen Kindern erzähle. (2.)
[T.F.]
47
23,—
Weber
10V2
Ich denke gar oft, wenn ich meine Arbeitskollegen
scharf ins Auge fasse
und finde, daß jeder körperlich und
geistig anders geartet ist, ob es wohl
je eine Gesellschaftsordnung geben
wird, in der sich Jeder glücklich und
wohl fühlen wird. (2.) [T. F.]
48
1
22,—
Weber
9
Ja, ich denke, viel sogar und wenn
keine Aufsicht da ist, dann lese ich
den „Vorwärts“, oft vom Anfang bis
zum Ende. Dadurch gewinne ich
freie Zeit für den Abend. Die Gedanken
zu manchem Artikel, die ich
schon geschrieben habe, habe ich bei
der Arbeit gefunden und aufgezeichnet,
um sie später zu verwenden.
120
Möglich ist das Denken schon, aber
sehr anstrengend. Es durchzuführen,
dazu gehört ein eiserner Wille. Denn
beides zusammen, arbeiten und denken
bei dem geschilderten Geräusch
der Maschinen wirkt nervenzerstörend
und häufig gehe ich mit Kopfschmerzen
nach Hause. Wenn die Gedanken
zu weit abschweifen und die Arbeit
vergessen, hat man leicht materiellen
Schaden, weil die Ware verdorben
werden kann und man wird höchst
unsanft in die rauhe Wirklichkeit zurückgerufen.
(2.) [T. F.]
49
2
20,—
Kettenscherer
IOV2
unmöglich noch an was anders zu
dengen. (4. t.) [T. F.]
50
Weber
10Vs
Hier ist mir die Rubrik zu klein.
Das sociale, das Menschheitsproblem
nimmt den breitesten Raum meiner
Gedankenarbeit ein. Bin ich mit meinen
Fischerei und Gartenprogramm
fertig, so schweift oft mein Blick verdüstert
ins Chaos der Zeit zurück. Die
ganzeWelt und Menschheitsgeschichte
ein Geschichte von Raub und
Mord. Es lastet ein Fluch auf dir. O
Menschheit! (1.) [T.B.]
51
2
25,—
Weber
im Sommer an die Erholung nach des
Tages Hitze im Winter an selbstanzufertigende
Spielsachen für meine Kinder.
(4.) [T.B.]
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