thumbs: Denkschrift über die in der Schweiz, Norwegen, Schweden, Kanada und den Vereinigten Staaten von Nordamerika getroffenen Maßnahmen zur Preisstabilisierung des Getreides sowie über die dabei gemachten Erfahrungen

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schuß von 957067 Kr. nach Überweisung von 
L,4 Millionen Kronen an den Preisregulierungs— 
sonds. Die Mühle stand nach dem Abschluß mit 
b,7 Millionen Kronen zu Buch. Der Kapitalfonde 
var mit 6,5 Millionen Kronen aufgeführt. 
Der Rechnungsabschluß der Monopolverwaltung 
jür 1924 ergab einen Überschuß von 10 Millionen 
sdronen. Die Rohbilanz für 1924 schließt mit 
40 368 800,6. Kr. ab. Das Guthaben bei der 
Staatskasse beläuft sich auf 28,4 Millionen Kronen, 
hei ausländischen Banken auf 12,8 Millionen 
dronen. Der, Preisregulierungsfonds betrug am 
31. Dezember 1924 15,3 Millionen Kronen, der 
Agiofonds hatte sich von 5,85 Millionen Kronen am 
31. Dezember 1923 auf 6,16 Millionen Kronen zum 
31. Dezember 1924 erhöht. Durch Bewertung der 
orhandenen Bestände an Weizen mit 30 Kr. für 
100 kg und Gerste mit 25 Kr. für 100 kg waren 
Abschreibungen vorgenommen und stille Reserven 
zeschaffen worden. 10 Millionen Kronen waren zur 
Abschreibung auf gekaufte noch nicht gelieferte 
60 000 t verwendet.8) 
Aus dem Ausland bezogen wurden 1924: 100 559 3 
Weizen, 54 255t Weizenmehl, 233 577 t Roggen.9) 
Am 31. Dezember 1925 war das Guthaben bei 
der Staatskasse.... 7,8Millionen Kronen 
Wert der Lagerbestände 1412 ⸗ ⸗ 
Preisregulierunggfonds. 6 
Agiofondses... 634 
Die Unkosten der Monopolverwaltung betrugen, 
nicht gerechnet den Überpreis für Inlandsgetreide, 
jedoch einschließlich Frachtenausgleich 
für 1920/21 —. 7,04 Ore für 100 kg 
1921/22898.. 5ad⸗⸗ 
⸗1922/28.. 4.2 
nach Abzug der Frachten 
für 1920/21.. 2,98 Ore für 100 kg 
192182 IL — 
19223 Loßo 2368) 
Die Zusammenstellungen ergeben, daß die Mono— 
polverwaltung seit Kriegsende ohne staatliche Zu— 
schüsse arbeitete und gleichzeitig noch Reserven an— 
zusammeln vermochte. 
Die Aufgabe, fortgesetzt einen Vorrat an Ge— 
creide und Mehl für die Versorgung des Landes auf— 
rechtzuerhalten, wurde von der Monopolverwaltung 
in folgender Weise gelöst: 
Bei einem Monatsverbrauch von rund 260003t 
Betreide und 4000 t eingeführten Weizenmehls be— 
trug der Lagerbestand 
Tag 
Getreide Mehl 
t 
— — 
3150 
3200 
2250 
3400 
1660986) 
s8) Norges Handels og Sjörfartstidende vom 9 Februar 1925 
) Storthing-Dokument Nr. 11 1926 S. 109/20. 
a) Innstilling fra den forstorkade landbrukgzkomite om 
utferdigelss av en lov om landets kornforsyning. 0. VI. 
1926 8. 17. 
260) Storthing-Dokument Nr. 11 1926 S. 15. 
am 1. Januar 1924 .. 
I1Juli 1924 ... 
Januar 1925 .. 
Juli soeß1 
Januar 1926. 
38 
Nr. 2785 
Danach gingen die Lagerbestände in der auf— 
zeführten Zeit nie wesentlich über den Bedarf von 
hrei Monaten hinaus. 
5. Das norwegische Getreidemonopol und 
Verbraucher, Mehlpreise und Brotpreise 
Die Frage, ob das Getreidemonopol zu einer Ver— 
leuerung des Brotes geführt habe, wurde von dem 
mit Begutachtung der Frage der künftigen Lösung 
hetrauten verstärkten Ernährungsausschuß eingehend 
geprüft. Das Ernährungsdepartement lieferte zu 
dieser Untersuchung folgende 
üÜbersicht über die Summe sder Selbst— 
kostenpreise, Marktpreise und Ver— 
kaufspreise auf der Grundlage der 
eingeführten Mengeninder Zeit vom 
1. Januar 1919 bis 31. Dezember 1925 
Warenart 
berechne⸗berechne⸗ 
Menge Selbst⸗ ler vn Aboabe 
kostenpreis preis p 
1000 Kr. 
1000 Kr. iooo gr. 
In Norwegen 
gemahlenes 
Weizenmehl 
Eingeführtes 
Weizenmehl 
In Norwegen 
gemahlenes 
Roggen⸗ 
mehl. .. 
EFingeführtes 
Roggen⸗ 
meht 490980 36 18311 40 524 33701 
1519 062 902 718 931 488 900 127 
269 270 168 070) 172 108178 984 
285 692 172 500 185 100 192 356 
494 996 
Berechneter Durch⸗ 
schnittspreis für 
so c7 — ar. 6l, Kr. bo es Kr 
239 500 t Weizenmehl wurden mit Roggenmehl 
ermischt. 
33 55 e) wurden gemischt vermahlen.?) 
Da zur Zeit der Monopolverwaltung ein börsen— 
näßiger Marktpreis in Norwegen nicht notiert 
werden konnte, ist der Marktpreis berechnet aus 
den niedrigsten der Monopolverwaltung zugegan— 
zenen täglichen Angeboten und den an diesen Tagen 
geltenden niedrigsten Frachtsätzen. Die Spalte „be— 
rechneter Marktpreis“ ergibt somit, daß, wenn das 
eingeführte Getreide in gleichmäßig über alle Ge— 
chäftstage verteilten Mengen zu den jeweils vor— 
liegenden miedrigsten Angeboten angekauft worden 
väre, die Beschaffungskosten um 28,2 Millionen 
dronen (— 8,2 v. H. der tatsächlich entstandenen 
Beschaffungskosten) höher gewesen wären. Berück— 
sichtigt man, daß in die Zeit von 1919 bis 1925 
die stärksten Preisschwankungen fallen, denen die 
Betreidepreise auf dem Weltmarkt seit 60 Jahren 
rusgesetzt waren, so wird man die Ersparnis durch 
37) Storthing-Dokument Nr. 11 1926 S. 21
	        
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