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in Deutschland gewandt, und dieser hätte „genau ausgekundschaftet,
welche Muster an Strumpfwaren in Deutschland
angefertigt und in Südamerika eingeführt waren. Die
ahmte der Amerikaner nach und überschwemmte bald darauf
Südamerika mit seiner Ware, indem er die bisherigen
Preise unterbot“. Ich betonte, daß es nicht von gerechter
Abwägung zeuge, aus einem einzigen Fall, der übrigens in
allen Einzelheiten nachzuprüfen wäre, die obige allgemeine
Schlußfolgerung zu ziehen, und hob dann das Folgende
hervor: „In Amerika herrscht in kaufmännischer Beziehung
Treu und Glauben wie bei uns. Illoyale Geschäftsleute
gibt es drüben wie überall. Aber wie diesseits, so werden
auch auf der andern Seite des Ozeans im geschäftlichen
Verkehr strenge Reellität und anständige Handlungsweise
betätigt . Wie der nationale Geist die
Amerikaner zu den höchsten Opfern befähigt, so ist er auch
von der größten Empfindlichkeit. Der Amerikaner ist sich
bewußt, daß die Unternehmungen seines Landes, mit unvermeidlichen
Ausnahmen, auf solide Grundlage gestellt
sind, und daß sich die Erledigung der geschäftlichen Transaktionen
fair und loyal vollzieht. Wenn demgegenüber —
es mag aus welchen Beweggründen immer geschehen —
das gesamte amerikanische Geschäftsgebaren dauernd als
unanständig und unlauter bezeichnet wird, so wird der
Nährboden für die Entfaltung gefährlicher Keime geschaffen.
Man unterschätze nicht die hervorragende
Stellung, die gerade der Kaufmann im öffentlichen wie im
sozialen Leben der Vereinigten Staaten einnimmt! In der
Neuen Welt ganz besonders waren die Kaufleute und
Industriellen die zielbewußten Pioniere und Bannerträger
der Kultur durchs ganze Land, von Nord nach Süd, von der
atlantischen bis zur pazifischen Küste. Neben unentwegtem
Vorwärtsschauen, unbeirrtem Vorwärtsgehen, neben der