Full text : Oekonomik der Transformationsperiode

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Systems  die  Grundlage  des  Produktionsapparates  der  Zukunft,
in  erster  Linie  die  Gewerkschaften,  bereits  gegeben  war.  Entsprechende ­
  militärische  Organisationen  gab  cs  jedoch  nicht  und
konnte  es  auch  nicht  geben.  Deshalb  geht  im  Heer  die  Entwicklung ­
  sprungweise  vor  sich,  der  ganze  Prozeß  äußert  sich
krasser,  gröber,  man  möchte  sagen  revolutionärer.
Ganz  verschieden  von  dem  betrachteten  Fall  ist  der  Typus
der  proletarisch-militarisierten  Produktion.  Der  „militärische"
Typus  einer  beliebigen  Organisation  tritt  dann  auf  den  Plan,
wenn  das  betreffende  System  sich  in  kritischer  Lage  befindet.
Im  Kriege  hat  man  es  mit  einer  beständigen  Bedrohung  sowohl
der  einzelnen  Teile  des  kämpfenden  Apparates  (der  Armee)  als
auch  der  „Gesamtheit“  zu  tun.  Deshalb  ist  hier,  infolge  der
Existenzbedingungen  dieser  Organisation  selbst,  ein  ganz  bestimmter ­
  Typus  dieser  Organisation  erforderlich:  die  größte
Exaktheit,  die  unbedingte  und  unbestrittenste  Zucht,  eine  Raschheit ­
  der  Entschlüsse,  Einheit  des  Willens  und  daher  ein  Minimum ­
  an  Beraten  und  Reden,  ein  Minimum  an  Kollegien,  ein
Maximum  an  Einhelligkeit,  Andererseits  aber,  inwiefern  die
Elemente  der  Organisation  nicht  innerlich  zusammengeschweißt
sind,  nicht  selbst  alle  Beschlüsse  ausführen,  insofern  stützt  sich
die  Armee  auf  ein  System  von  Gewaltmaßnahmen,  die  gerade
auf  diesem  Gebiete  ihr  Maximum  erreichen  und  gerade  hier
Ihren  krassesten  Ausdruck  finden.
Das  letztere  Element  muß  dann  besonders  stark  sein,  wenn
die  Armee  rekrutiert  wird  aus  Elementen,  die  selbst  am  Kriege
nicht  interessiert  sind,  wenn  der  Krieg  gegen  ihre  Interessen
geführt  wird.  Ein  solcher  Krieg  ist  der  imperialistische  Krieg,
Aber  auch  unter  der  Herrschaft  des  Proletariats  spielt  das  Element ­
  der  Nötigung  und  der  Zwangsmaßnahmen  eine  große  Rolle,
eine  umso  größere  Rolle,  je  größer  der  Prozentsatz  der  nicht
rein  proletarischen  Elemente  einerseits  und  der  unbewußten
            
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