Full text : Oekonomik der Transformationsperiode

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Das  theoretische  Verwerten  dieser  Kategorien  setzt  jetzt
das  vollkommene  Erfassen  ihres  beschränkt  historischen  Charakters ­
  voraus,  das  Erfassen  der  Grenzen  ihrer  Bedeutung,  das
Erfassen  der  Bedingungen,  des  Sinnes  und  der  Grenzen  ihrer  Anwendbarkeit ­
  bei  wirtschaftlichen  Verhältnissen,  die  auf  prinzipiell
andere  Geleise  überspringen.  Es  steht  uns  also  daher  bevor,
erstens  die  Ausgangspunkte,  die  „Methodologie“  der  theoretischen
Ockonomie  zu  analysieren  und  die  Rolle  ihrer  Grundbegriffe  festzustellen; ­
  zweitens  jene  Modifikationen  und  Einschränkungen
zu  verfolgen,  die  im  System  der  Uebergangswirtschaft  für  sie
entstehen,  }
Man  kann  drei  Charaktereigenschaften  der  marxistischen
ökonomischen  Methodologie  unterscheiden:  den  objektiv  gesellschaftlichen ­
  Standpunkt,  den  Gesichtspunkt  der  materiellen  Produktion ­
  und  schließlich  die  dialektisch  geschichtliche  Fragestellung, ­

Der  objektiv  gesellschaftliche  Standpunkt  statuiert  das
Primat  der  Gesellschaft  über  das  einzelne  Wirtschaftssubjekt,'
die  Einzelperson.  Er  betrachtet  die  letztere  nicht  als  „Atom“,
nicht  als  isolierten  Robinson,  sondern  als  Teilchen  des  sozialen
Systems,  „Die  Produktion  der  vereinzelten  Einzelnen  außerhalb
der  Gesellschaft  ...  ist  ein  ebensolches  Unding  wie  Sprachentwicklung ­
  ohne  zusammenlehende  und  zusammensprechende
Individuen,*“)
Der  Gesichtspunkt  der  materiellen  Produktion  behauptet  das
Primat  der  Produktion  über  den  Verbrauch  und  das  ganze  Wirtdiese
  Zahlen,  wenn  man  viele  Gegenstände  überhaupt  nicht  erhalten  kann
im  Ucberfluß,  d.  h,  wenn  die  Gcldgröße  absolut  inhaltslos  wird?  Alle  diese
Fragen  kommen  dem  Verfasser  dieses  Artikels  nicht  einmal  in  den  Kopi
Und  dies  ist  kein  vereinzelter  Fall,  Dies  ist  ein  typisches  Beispiel  der
eigentümlichen  Vulgarisierung  unserer  Tage.
")  Karl  Marx:  „Zur  Kritik",  Einleitung,  S.  XIV.
            
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