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X. HAÜPTTEIL.
erhöhen dürfte, da gerade im Dezember 1918 und Januar
1919 die Ausweisungen einen Höhepunkt erreichten. Außerdem
konnten etwa 1500 Elsaß-Lothringer infolge der Besetzung
nicht nach ihrer Heimat zurückbehren (entlassene
Soldaten). Diese Zahlen 15000 und 1500 sind die Schätzungen,
die von amtlicher Seite bei endgültigen Zusammenstellungen
über die vertriebenen Elsaß-Lothringer den statistischen
Zahlen zugezählt werden. So rechnet man bis
zum 1. Oktober 1920 mit 111915 nach Deutschland eingewanderten
Elsaß-Lothringern.
Um ein Bild von dem Verlauf der Ausweisung und
Auswanderung aus Elsaß-Lothringen zu geben, sei die
folgende Zusammenstellung der monatlichen Zuwanderung
nach Deutschland aus dem Beichsland hier eingeftigt (soweit
monatliche Aufstelllungen vorliegen):
bis
vom
31.
1.
Zeit
8. 1919
9. „ -30.
9.
1919
Männer
20685
1545
Frauen
18944
2899
Kinder
23 743
3 863
zusammen
62 872
9307
1.
10.
„ -15.
10.
77
1720
2 241
2878
7 049
?>
1.
11.
„ -30.
11.
r>
994
1543
1705
4 242
j?
1.
12.
„ -31.
12.
r>
601
699
874
2174
n
1.
1.
1920-31.
1.
1920
298
330
474
1102
7?
1.
2.
„ -29.
2.
77
231
313
339
883
n
1.
3.
„ -31.
3.
77
389
433
454
1376
1.
4.
„ -30.
4.
77
282
348
399
1029
1.
5.
„ -31.
5.
77
293
332
385
1010
1.
6.
„ -30.
6.
225
333
273
831
1.
7.
„ -31.
7.
7?
191
283
312
786
1.
8.
„ -31.
8.
77
297
347
582
1226
1.
9.
„ -30.
9.
77
232
347
459
1038
Summa
29 083
29 492
36840
95 415
Dazu schätzungsweise: 15 000
1500
Summa 111915
Ein Denkmal der Bache Frankreichs.
Immerhin läßt sich annehmen, daß bedeutende Ausweisungen
aus Elsaß-Lothringen nicht mehr erfolgen werden.
Das ist die einzige erfreuliche Tatsache, die aus
dieser Statistik hervorgeht. Auch jetzt wird noch mancher