fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Vierzehntes Kapitel. 
4.4.0 
les Arbeitslohnes in weniger Zeit produziert wird. Die Produktion 
les absoluten Mehrwertes dreht sich nur um die Länge des Arbeits- 
ages; die Produktion des relativen Mehrwertes revolutioniert durch 
Ind durch die technischen Prozesse der Arbeit und die gesellschaft- 
lichen Gruppierungen. 
Die Produktion des relativen Mehrwertes unterstellt also eine 
Pezifisch kapitalistische Produktionsweise, die mit ihren Methoden, 
Mitteln und Bedingungen selbst erst auf Grundlage der formellen 
Unterordnung der Arbeit unter das Kapital naturwüchsig entsteht 
Und ausgebildet wird. An die Stelle der formellen tritt die reelle 
Jnterordnung der Arbeit unter das Kapital. 
Es genügt bloßer Hinweis auf Zwilterformen, worin die Mehr- 
beit weder durch direkten Zwang dem Produzenten ausgepumpt 
Wird, noch auch dessen formelle Unterordnung unter das Kapital 
Ühgetreten ist. Das Kapital hat sich hier noch nicht unmittelbar 
des Arbeitsprozesses bemächtigt. Neben die selbständigen Pro- 
Auzenten, die in überlieferter, urväterlicher Betriebsweise hand- 
Werkern oder ackerbauen, tritt der Wucherer oder Kaulmann, das 
Wucherkapital oder das Handelskapital, das sie parasitenmäßig aus- 
Saugt, Vorherrschaft dieser Ausbeutungsform in einer Gesellschaft 
Schließt die kapitalistische Produktionsweise aus, zu der sie ander- 
die, wie im späteren Mittelalter, den Uebergang bilden kann. End- 
‘ch, wie das Beispiel der modernen Hausarbeit zeigt, werden 
Sewisse Zwitterformen auf dem Hintergrunde der großen Indusirie 
Tellenweise reproduziert, wenn auch mit gänzlich verändertem 
Aussehen. 
m Wenn zur Produktion des absoluten Mehrwertes die bloß for- 
„le Unterordnung der Arbeit unter das Kapital genügt, zum Bei- 
nn daß Handwerker, die früher für sich selbst oder auch als 
die den eines Zunfimeisters arbeiteten, nun als Lohnarbeiter unter 
vi direkte Kontrolle des Kapitalisten treten, zeigte sich anderseits, 
Mat die Methoden zur Produktion des relativen Mehrwertes zugleich 
mag den zur Produktion des absoluten Mehrwertes sind. Ja, die 
Pro lose Verlängerung des Arbeitstages stelite sich als eigenstes 
ka dukt der großen Industrie dar. Ueberhaupt hört die spezifisch 
des (alistische Produktionsweise auf, bloßes Mittel zur Produktion 
d ut sativen Mehrwertes zu sein, sobald sie sich eines ganzen Pro- 
den lonszweiges und noch mehr, sobald sie sich aller entscheiden- 
Qese]. rOduktionszweige bemächtigt hat. Sie wird jetzt allgemeine, 
bes ischaftlich herrschende Form des Produktionsprozesses, Als 
Sie Ondere Methode zur Produktion des relativen Mehrwertes wirkt 
Ta) noch, erstens soweit sie dem Kapital bisher nur formell 
breit 7 dnete Industrien ergreift, also in ihrer zunehmenden Ver- 
Öortware Zweitens, soweit ihr bereits anheimgefallene Industrien 
n boden d revolutioniert werden durch Wechsel der Produktions- 
Das Kapital. 1.
	        
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