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Die ^Menge der vollen Het'riedi^rim«)' hän«t nament
lich davon ab, ob der nene Zustand des Artikels sehr
j>eseliätzt wird oder niebt, ob also die erste Henützuno-
sehr viele oder mir wenige \A‘rbraucbs])erzente in An-
s])rneb nimmt. Wir haben früher (12) erwähnt, dass
die volle Hefriedi^nn^- durch einen Gebrauchsartikel die
Verwendung- eines »-anz neuen Stückes für jede ein
zelne Benützung- erfordert, und in der That würde von
Wäsche, Kleidern u. dgl. jedesmal ein neues Stück he-
nützt werden, wenn sie unentgeltlich zu haben wären.
Dies würde von allen Gebrauchsartikeln gelten, wenn
sie immer in der erwünschten Beschatfenheit käutlich
sein würden’, es ^ibt aber auch Artikel, wie Stietel,
viele Werkzeuge u. s. w., welche diese Beschatfenheit
erst durch mehrmalige Benützung- erlauben, so dass
ein neues Stück bei jeder Benützung" geradezu unan-
o-enehm wäre. Die Alende der vollen Befriedigung- ist
daher hei solchen Artikeln eine kleinere, wenn auch
immer noch ein Mehrfaches der Minimalmeno-e. Aehn-
liches zei^-t sich in unserem Beispiele der Dampfkessel.
Die Alende der vollen Befriediounj»- ist hier nicht viel
o-rösser als die Alinimalmen^e, und zwar bewirkt dies
vorzugsweise die Kostspieligkeit der koiu])letii enden
Artikel, zunächst des Brennmateriales, dessen er
brauch stei}>-t, wenn allzuviele Kessel gleich zeitigt"
heizt würden, während auch, wcuu die Reservekessel
ungeheizt hlieben, die Kosten der Kinmauerung, der
Erweiterung- des Kesselhauses u. s. w., seihst wenn
Kessel unentgeltlich zu haben wären, immer noch ins
Gewicht tielen.