Grundgedanken des Arbeitsnadhweisgefebes. ; 73
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ins Leben rief, der eine Auskunftsftelle für Srauenberufe an:
gegliedert. wurde, Diefe ijt die Keimzelle der gefamten
beutfdjen Berufsberatung geworden, denn die Arbeit des
aus diejer Kommijffion hervorgegangenen $rauenberufsamtes
des Bundes Deutfher Srauenvereine wurde in vieler Hinficht vor.
5ildlih für die erft viel fpäter einfegende Organijation der männ:
fiden Berufsberatung. Später hat audy die Sentralftelle
für Dolkswohlfahrt einen befonderen Ausfhuß für Berufs:
beratung gebildet und Ausbildungskurfe für Berufsberater ver:
anftaltet. Endlid wurde 1917 die Deutfde Zentralfjtellke für
Berufsberatung der Akademiker gegründet, die fid die
Aufgabe geftellt hat, den jungen zukünftigen Akademikern bei der
Berufswahl beizufjtehen.
Die heute beitehenden Berufsberatungsftellen ind entweder von
Dereinen ins Leben gerufen oder von der Schule, den Ins
nungen und Handwerkskammern gegründet, in Iekter Zeit
audy mehr und mehr von den öffentligen Arbeitsnads
weifen eingerichtet. worden.
Die Aufgaben der Berufsberatung find fo vielfältiger Natur,
daß es nicht wünjhenswert ift, ihre Löfung ausfhließlih in die
Band nur eines einzigen Interefjenten — etwa der Schule oder
des Handwerks — zu legen. Dielmehr muß gefordert werden, daß
alle Intereffenten zufammenwirken, um die Berufs»
beratung wirklidy wertvoll zu geftalten. Die Schule bringt ‚für
die Berufsberatung die genaue Kenntnis von Charakter und Sühig-
keiten der Jugendlichen mit, dagegen fehlt ihr der genügende Ein:
ölik in Wirtjhafts- und Berufsleben fowie die Fühlung mit den
Schwankungen des Arbeitsmarktes, Diefjer lektere. Mangel haftet
aud) den Berufsberatungsjtelen der Innungen an, die meift nur
eingerichtet worden find, um dem Lehrlingsmangel innerhalb eines
beftimmten Handwerks abzuhelfen, und denen jeder Überblik über
die Gefamtlage des Handwerks abgeht. Geeigneter find in diefer
Beziehung fon die Handwerkskammern, dodz find aud fie
einfeitig. auf das Handwerk zugefhnitten und können nicht als Be:
ratungsjtelen für andere Berufe in Betracht kommen. Die von
ihnen Abgewiefenen ftehen gerade fo ratlos vor der Berufswahl,
als hätten fie gar keine Berufsberatungsijtelle aufgefucht.
Eine wirklid} leiftungsfähige Berufsberatungsfjtelle muß [id auf
die Sufjammenarbeit aller Saktoren [tüßen, die bei der Be:
rufswahl in Betraht kommen, d. 5. alfo auf Schule, Handwerk,
Indultrie, Handel, Sürforgeorganifationen, Behörden und Arbeits: