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4. Buch- V. Teil. Die Steuern.
Schulkind spielt mit dem besteuerten Spielzeug, die Jugend lenkt
das besteuerte Roß an einem besteuerten Zügel auf der besteuerten
Landstraße und der sterbende Engländer schüttet die Arznei, für
die er 7 Prozent zahlte, in einen Löffel, für den er 15 Prozent
zahlte, legt sich zurück in’s Bett, wofür er 22 Prozent zahlte, und
haucht seine Seele in den Armen einer Sanitätsperson aus, die
100 Pfund zahlt für das Privilegium, ihn ins Grab zu schicken.
Seine Tugenden werden auf besteuertem Marmor der Nachwelt
verkündet, er aber kehrt zu seinen Vorfahren ein, um nie wieder
besteuert zu werden.“ Charakteristisch für die Vielheit der in
direkten Steuern ist auch die Bemerkung Temple’s, daß derjenige,
der in Holland eine Fischspeise verzehrt, dreißig verschiedene
Steuern bezahlt.
3. Die Besteuerungshöhe. Die besteuerten Gegenstände
vertreten verschiedene Besteuerungsgrade. Abgesehen von jenen
Gegenständen, die zur Besteuerung nicht geeignet sind, gibt es
Gegenstände, die stark besteuert werden können und solche, welche
nur eine geringe Steuer zu tragen vermögen. Zwischen diesen
Graden gibt es wieder zahlreiche Abstufungen. Die Gegenstände
der Verzehrungssteuer zeigen auch in der Richtung Verschieden
heiten, als dieselben im allgemeinen die ergänzende Aufgabe der
Verzehrungssteuer erfüllen, oder insbesondere die individuelle Last
der einzelnen Steuersubjekte regeln wollen; hier finden wir wieder
Verschiedenheiten zwischen den Gegenständen, insofern als dieselben
hauptsächlich gegenüber den schwächeren oder gegenüber den
stärkeren Steuerkräften die individualisierende Wirkung erfüllen
sollen.
4. Die Verschiedenheiten der Verzehrungssteuern
in den einzelnen Staaten. Bei der Wahl der Gegenstände
der Verzehrungssteuern spielen natürlich die speziellen Verhältnisse
der einzelnen Staaten eine große Rolle. Abgesehen davon, daß
auch die finanziellen Verhältnisse der einzelnen Staaten in Betracht
kommen, sind die Lebensverhältnisse des Volkes, Gewohnheiten,
Kulturzustände, Bedürfnisse, staatlichen Zustände usw. zu berück
sichtigen. Schonend muß mit jenen Gegenständen umgegangen
werden, welche zu der Lebenserhaltung nach den gegebenen klima
tischen, geographischen Verhältnissen notwendig sind, die vom Stand
punkte der Erwerbstätigkeit, der Gesundheit unentbehrlich sind und
deren Belastung den Standard der Bevölkerung verschlechtern würde.
Andererseits muß man bedacht sein auf die eventuellen Ausartungen
der Bedürfnisbefriedigung, auf ungesunden Luxus und deren Be
schränkung herbeiführen. Aus diesen Gründen werden in dem