Object: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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anderfeits: 
41000 Bud Schafwolle 
6700 ‚, Kamelwolle 
2000 „, 3iegenwolle 
900 „ SNokidhweife 
Aus dem Berkauf diefes einen Jahrmarktes famen in die Kirgijen- 
teppe 1400000 Rubel hinein. 
Hinaus gingen: 
Yür Baumwollwaren . . . .. 
Tee und Zuder . ... 
Eifen= und Metallwaren . 
Mebl und andere Ekhwaren 
1 100000 Rubel 
230000 „ 
35000 ,, 
35000 
400000 Rubel 
Seit Ausbrud) des Weltkrieges drangen wiederholt Gerüchte über 
Auffjtände der Kirgijen und anderes mehr aus der Kirgifenfteppe. 
Erit die Zukunft wird größere Klarheit bringen. 
Der AWderbau wird in Sibirien noch) wefentlidh extenfiver betrieben, 
als im europäijden Rukland. Es fehlt an Verkaufsmöglidhkeiten. Die 
Hohen Iransportiojten Heben eine Wetitbewerbsfähigieit auf; Der 
europäijdhe Markt findet von anderer Seite vollauf jeine Dedung. 
Günftige Ernten Tommen viel zu felten in Sibirien vor, um ins Aus 
[and ausführen zu Können. 
Eine |teigende Bebeutung gewinnt dahingegen die Viehzucht *). 
2Bohl fehlt dem Vieh eine rationelle Pflege, der Bauer baut ja nidHt 
einmal felte Stäle — troß alledem fteigt die Butterproduktion von 
Sahr zu Jahr. Das ganze Land ijft mit einem NMeg von Molkereien 
überzogen, um deren Einführung fidhH dänijdhe Meier verdient gemacht 
haben. Kopenhagen, Hamburg, London, Rotterdam nahmen grobe 
Maijen auf. AWNjahrlid wird eine halbe Million Doppekzentner und 
mehr aus Sibirien herausgebracht. 
DeutjdhHland allein hat no im Iahre 1913 nidht weniger als 
30000 Tonnen im Werte von 63 Millionen Mark von dorther im- 
portiert. Biel Flei[dh geht gefroren nad Petersburg und Moskau. 
Die Unterlage diefer Exportmöglichleit ijt in einer eigentümlidhen 
Produktionskojtentehnung gegeben. Der Bauer nämlich, welder Die 
Mil an die Molkerei feines Artels**) liefert, braucht nur einen ganz 
geringen Unfojtenbetrag zu beredinen. Land und Lebensführung Toftet 
im bis auf eine geringe Grundijiteuer nichts. Die Barlöhne der Ar- 
*) Wiedenfeld. 
**) GenoifenIchaft.
	        
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