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‚eine Ideen über die Erziehungszölle, über die Heranbildung von
Manufakturen ete. Das alles sind nur Folgeerscheinungen. Seine
Leistung war eine viel umfassendere. Er hat der Nationalökonomie
ain neues Gebiet eröffnet; er hat der Statik die Dynamik zur
Seite gestellt. ;
Er hat erkannt, daß die Nationalökonomie nicht nur beherrscht
wird von dem Problem der Distribution und den damit verbun-
jenen Problemen des Wertes und Preises. Allerdings übersah
er, und das können wir nicht genug betonen, die Bedeutung
dieses Zentralproblems der Marktwirtschaft,
Erst seit List sind die Probleme der Nationalökonomie, die
lie Phänomene des wirtschaftlichen Fortschritts der produktiven
Kraft behandeln, kurz die Probleme der ökonomischen Entwicklung
zu ihrer Daseinsberechtigung gelangt. Auch die Methode, mit
4er List arbeitete, ist anders als die bis dahin übliche. Die Hume-
Imithsche Methode der Deduktion, der Entwicklungslosigkeit
konnte List nichts bieten; da nahm er die Geschichte zu Hilfe,
ım das Seiende und Werdende zu erkennen.
82.
Die gegensätzliche Stellung zur klassischen. Schule teilt List
nit den Nationalökonomen des Historismus (Roscher bis Schmoller).
Auch die historische Schule vernachlässigt die zentralen Probleme
ler Marktwirtschaft, ihre eigentliche Methode ist der Empirismus
und die Induktion.
Der Historismus beschäftigt sich mit dem Problem des nie
till stehenden Entwicklungsganges einer Wirtschaftsgesellschaft.
Von diesem Gedanken ausgehend, kommt die historische Schule
zu dem Ergebnis’), daß es für die Oekonomie von größerem
Wert sei, sich mıt Phänomenen Zzu befassen, die auf Grund
ler Empirie einwandfrei festgestellt werden können, als allgemeine
Gesetze, wie die klassische Schule, aufzustellen.
Der historischen Richtung liegt nicht nur das Marktproblem,
die Statik, sondern auch jede Theorie fern. Die Gebiete, mit
denen sie sich beschäftigt, sind der Dynamik entnommen. Aber
im Gegensatz zu List hat sie sich mit Teilproblemen beschäftigt.
Nie hat sie versucht, die großen Grundlinien dieses nach so
vielen Seiten schillernden Gebildes zu erfassen.
Auch Lists Forschungsgebiet war das Gebiet der Dynamik.
Aber er beschäftigte sich nicht wie die historische Schule mit
Teilproblemen. Sein Streben war im Gegenteil darauf gerichtet,
die Probleme der Dynamik als einheitliches Ganzes zu betrachten,
sie unterzuordnen dem Problem der ökonomischen Entwicklung
des wirtschaftlichen Fortschrittes.
Der Historismus ist keine Weiterführung des Listschen Sy-
stems, wenn er sich auch mit Problemen aus der Dynamik be-
schäftigt hat.
) Schmoller. Grundlegung. S.108/112